Band 
Zehnter Theil.
Seite
240
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xm. Ordn. I.XXVM. Gatt. Meve.

gerid; die Milz ist sehr lang und mehr platt. Vorn Divertikelfand ich ebenfalls keine Spur."

Die Athem- und Stimmwerkzeuge sind übereinstimmendmit Stern »; am oberen Kehlkops ist vor der Stimmritze einkleiner wallartiger Borsprung als Nudiment der Epiglottis; amHinteren Rand findet man die gewöhnlichen, spitzen, weichen War-zen. Die Luftröhre ist rund; der untere Kehlkops ist nicht sehrgroß, der oberste Bronchialring durch das einfache Muskelpaarstark emporgezogen, so daß eine längliche membran» t^mp»nitormi8extern» gebildet ist; keine Pelotte; die Bronchialringe anfangs nurhalb; der Bügel mittelmäßig breit; die Sternotrachealmuskelnsind schwach."

Am Auge besteht der Knochenring der Sklerotikin aus 15ziemlich ansehnlichen Knochenstücken, von denen zwei einander ent-gegengesetzte bloß deckend sind; die Linse ist flach, hinten etwas mehrgerollt; der Fächer ist ziemlich groß, besteht aus 18 Falten, vondenen die letzten schnell an Größe abnehmen und in einen kurzenEndlappen endigen."

Die Hardersche Drüse ist ziemlich ansehnlich; die Nase'n-drüse, den Eindrücken auf dem Stirnbein entsprechend, sehr großund platt."

Man sieht aus den angegebenen Beschreibungen, daß dieGattungen Ikarus und Stern» nichts besonders anatomisch Merk-würdiges haben und nur das zeigen, was man überhaupt gewöhn-lich als der Mehrzahl der Vögel zukommend beschreibt. Die sehrlangen und schlankerp Formen in den Knochen der oberen Extremi-täten hängen mit dem sehr entwickelten Flugvermögen zusammenund dieser Bau findet in noch ausgedehnterem Maaßstab bei denLubinaren, mit denen diese beiden Gattungen überhaupt vieleAehnlichkeit haben, so daß sie früher von Ritsch in eine Familie(I^onxiponiiks) vereinigt, später dagegen von ihm, nach dem Vor-gänge von Jlliger wieder getrennt wurden."

Die Angaben über die anatomischen Verhältnisse der Gattung4>»ru8 beziehen sich auf die von mir untersuchten Arten: 4.. msri -uu8, »rAent»tu8, c»mi8 und riäiblluäu8."