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XM. Ordn. I^XXXVM. Gatt. 336. Kolbenente.
die Flügel größer und breiter, die Füße aber mit etwas kürzern Ze-hen, daher kleinere Spur, als bei den übrigen Arten dieser Familie.
Die Tertiarschwingen sind sehr breit, stumpf zugespitzt, und bildeneine eben nicht lange Hintere Flügelspitze; die breiten Sekundarfederneinen ziemlich großen, aber nicht glänzenden Spiegel; die Primar-schwingen sind an der Spitze sehr eingebogen, die erste kaum langerals die zweite und diese die längste von allen. Die Spitzen derruhenden Flügel reichen fast bis an's Ende des Schwanzes oderbleiben noch ^ oder Zoll davon entfernt; dieser ist überhauptkurz und weit von den Deckfedern bedeckt, abgerundet, weil die Federnvon der mittelsten an nach aussen stufenweis an Lange abnehmen,so daß das äußerste Paar ^ Zoll kürzer ist als jene, und aus 16breiten, meist stumpf zugespitzten oder spitz zugerundeten Federn zu-sammengesetzt, die in ganz flacher Wölbung neben einander liegen.
Der Schnabel ist langer, schmäler, an der Stirn niedriger, da-her von schlankerem Aussehen, als bei den folgenden Arten dieserFamilie, und wenn er dadurch auf den ersten Blick einige Aehnlich-keit mit denen vieler aus der Familie der Süßwasserenten erhält,so finden sich, genauer besehen, doch auch wieder Abweichungen vonWichtigkeit genug, namentlich daß seine Breite vorn schnell abnimmtund daß sie dagegen an der Wurzel vortritt, er deshalb hier vielbreiter als hoch ist, so wie, daß er stärker gezähnt ist und die starkenLamellenspitzen des Oberkiefers seitlich mehr vortreten. Diese Formerinnert, doch nur ganz entfernt, an die Schnäbel der Säger,Mr§u8. Er ist schlank, nicht sehr breit, vorn nur wenig schmäler,als gleich dem Nasenloch, durchaus schwach gewölbt, vor der Stirnu«r wenig erhaben, nur seitwärts nahe derselben etwas mehr gewölbtund breiter, die Federgrenze drei schwache Bogen bildend, derenHöhlung nach hinten gerichtet; der überkrümmte, gewölbte Nagelklein und schmal; das ovale, durchsichtige Nasenloch in der großenlänglichrunden Nasenhöhle nach vorn geöffnet, doch mit seinem Vorder-rande die Mitte der Schnabellänge nicht erreichend.
Die Länge des Schnabels, von der Stirngrenze bis auf dieäußerste Wölbung des Nagels, betragt 2 bis 2'/§ Zoll; seineBreite,an der Wurzel 1 vollen Zoll und seine Höhe hier nur Zoll.Von Farbe ist er roth, doch nach Alter und Geschlecht verschieden,bei alten Männchen dunkel zinnoberrvth oder hell blutroth, amlebhaftesten und fast karminroth im Frühlinge, der Nagel lichter,schmutzig röthlich, der innere Schnabel blaßroth, Zunge und Rachenblaß gelbröthlich; beim Weibchen schmutzig oder bräunlich roth,