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XIII. Ordn. X6. Gatt. Seetaucher.
und der Hals wird dazu stark eingezogen, selten im Fortrutschenlang und säst wagerecht vorgestreckt. In allen diesen Stellungenund Bewegungen auf dem Lande erscheinen sie sehr ähnlich denLappentauchern, aber noch unbehülflicher, stehen und gehen aberwie diese, nicht auf der Sohle des Laufes (klauta), sondern aufder Spursohle und wenn sie auf Brust und Bauche lie-
gen, find die Füße nicht unter, sondern neben diesen, jederseits nachaussen gelegt, wie bei einem Frosche.
Der schwere Körper und die kleinen Flugwerkzeuge machen, daßsie schwer fliegen, sich nur mit Anstrengung aller Kräfte zum Flugeerheben können, daher ungern, doch nicht so selten als man gewöhn-lich gemeint hat, durch die ganze Fortpflanzungsperiode sogar rechtviel fliegen, sich zwar nur mit einem Anlauf vom Wasserspiegelund unter kurzen, sehr schnell folgenden Schlägen der weit vomLeibe gestreckten Flügel aufschwingen, in gerader Linie schräg in dieHöhe steigen, dann aber in großer Höhe durch die Luft streichen undso oft sehr weite Strecken zurücklegen. Sie fliegen nicht selten sohoch, daß man die meisten Male sie nicht bemerken würde, wennsie ihre Stimme nicht hören ließen. Der Flug ist von einem Rau-schen begleitet und geht, wenn sie sich einmal erhoben haben undhorizontal fortstreichen, recht schnell von Statten. Auf das Wasserlassen sie sich in schräger Richtung herab, wie es scheint, ohne denSchuß mäßigen zu können, mit dem sie, Schnabel und Kopf vor-weg, unter die Wasserfläche fahren und so das nachherige Schwim-men stets mit einem kurzen Lauchen beginnen. Daß sich die See-taucher nur vom Wasser, aber unter keiner Bedingung vom trock-nen Boden in die Lust erheben können, ist so gewiß wie bei denLappentauchern. Haben sie das Unglück auf eine größere trockneFläche zu gerathen, ohne zu Fuß Wasser erlangen zu können, stlassen sie sich mit Händen ergreifen und vertheidigen sich dann bloßmit Schnabelhieben. Hiervon ist ein Beispiel in unsrer Gegendvorgekommen, dem wir noch ein anderes, ebenfalls aus hiesiger Ge-gend, hinzufügen können, welches beweist, daß sie selbst von einemganz kleinen, seichten Wassertümpfel, auf welchem sie den erforder-lichen Anlauf nicht nehmen können, sich nicht zu erheben vermögen,dieses jedoch vielleicht nur, wenn ihre Kräfte von einer langen Lust-reise zu sehr erschöpft waren. — Der fliegende Seetaucher streckt denlangen Hals mit Kopf und Schnabel wagerecht vor sich hin, usidhinten reichen die ausgestreckten Füße weit unter dem Schwänze hin'aus; dadurch entsteht eine sonderbare, sehr in die Länge gezogene