Band 
Dreizehnter Theil, Schluss.
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G oldadler.

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diente Anerkennung nicht versagten, zu achten, obgleich er die beiden Arten, den äguU«und seinen nobiliü (unsern t", tuivusj richtig als zwei verschiedene Artenbehandelte. Der Name: IH» (Lguiia) c>liv8ai.-w8 wird jedoch zur Bezeichnung jenerArt zu Ehren des großen Archiaters wol verbleiben müssen.

Kennzeichen der Art.

Der Schwanz, schon in der Jugend und fortwährend biszur Wurzel hinauf ohne alles Weiß, hat aus bräunlichaschgrauemGrunde ungeregelte, breite, zackichte, schwarze Querbinden, von wel-chen die letzte am breitesten; sein wenig abgerundetes Ende wirdlange nicht von den Spitzen der ruhenden Flügel erreicht. DerRachen ist bis unter die Mitte des Auges gespalten.

Beschreibung.

Wenn ich hiermit, in Folge meiner festen Uiberzeugung, diesealte Art, nachdem sie von den Neuern lange Zeit verworfen war,in ihre vorigen Rechte wieder eingesetzt wissen will, wird es, ummich vor Widersprüchen zu verwahren, nöthig sein, die Unterschiedemöglichst sorgfältig auszuheben und gegen einander zu stellen.

Den oben gegebenen Artkennzeichen gegenüber ist zuvörderstder Schwanz des Steinadlers etwas kürzer, am Ende mehr zu-gerundet, wobei jedoch die Spitzen der ruhenden Flügel ebenfallsund stets, mehr oder weniger, von dessen Ende entfernt bleiben.Im jugendlichen wie im ausgefärbten Kleide sind beideArten auffallender noch, als im mittlern verschieden, obgleich derSteinadler auch in diesem durch das viele reine Weiß an derWurzelhälfte des Schwanzes, an der mehr weißen Befiederung derBeine und dem Mangel aller Rostfarbe an den untern Theilen sichnoch auffallend genug unterscheidet, während beim Goldadler anden untern Theilen eine eigenthümliche Rostfarbe vorherrscht, dienur zwischen der Oberbrust und den Schenkeln durch eine breite,schwarzbraune Binde unterbrochen wird und aussen an den Hosenin diese Färbung übergeht. Wenn nun auch beide Arten in derGröße wenig verschieden, oder vielmehr bei so großen Vögeln aufkleine Differenzen in den Maaßen, in welchen sie ja oft genug in-dividuell variiren, wenig ankommen mag, so unterscheidet doch" dasgeübte Auge, selbst schon in der Ferne und im Fluge, den etwaslängern Schwanz und die überhaupt viel schlankere Gestalt desGoldadlers, von der kürzern, gedrungenern des Steinad-lers als so augenfällig, daß selbst Jäger, ohne vorher darauf auf-merksam gemacht worden zu sein, den Unterschied sogleich gewahr-ten, und dem Vogel um desto eifriger nachstellten.