Band 
Dreizehnter Theil, Schluss.
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Grauer Geier.

Zu Theil I. S. 161. Fortpflanzung.

Der graue Geier pflanzt sich auch im südöstlichen Europa ,aber wie eS scheint, nur sehr einzeln fort; niemals brütet er ingrößerer Anzahl neben einander, wie Vultur kulvus das gewöhn-lich thut. Wir kennen Nistorte in der südlichen Krimm, den Süd-abhängen der Karpathen, der Türkei , Griechenland , (wahrscheinlichauch noch in Sardinien, Sicilien und den Apenninen). Ob er auchSüdwesten Eurvpa's horstet, ist noch nicht festgestellt. DerHorst steht meist auf Felsenabsätzen, in Schluchten und Höhlen,seltener auf hohen Bäumen, und besteht in ersterm Falle aus einemunordentlichen und nicht umfangreichen Klumpen von Reisig, Hal-ben, Lappen und dergleichen, welcher im andern Falle eine solideUnterlage von stärkern Aesten und Zweigen erhält. Die zwei Eier,^an Venen in der Regel nur eins ausgebrütet zu werden scheint,^reichen die Größe derer von V. kulvus, 3 Zoll 7 bis 10 Linienlang und 2 Zoll 7 bis 11 Linien breit, sind von eben so grobemaber noch gröberem Korne und meist mit vielen, oft sehr vielen roth-grauen Schaalenflecken und rothbraunen größern und kleinern Zeich-uungsflecken auf gelblich- oder grünlichweißem Grunde bedeckt.

Weißköpfiger Geier.

Zu Theil XIII. S. 3. Anmerkung.

Bisher ist ein von dem Vultur kulvus L abweichender weiß-apstger Geier nicht mit Sicherheit in Europa nachgewiesen worden,u Brehm's Vogelfang S. 4. ist von Vultur küpolli, Lre/rm.