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Dreizehnter Theil, Schluss.
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Seiden-Reiher.

sich die Schaale glatter an; die Färbung hat einen bläulichem Ton(enthält einen schwächer» Zusatz von Grün), denselben Farbenton,den auch die von X. OaiMtta haben.

Die Eier werden wahrscheinlich ebenso lange bebrütet, als diedes Fischreihers, d. h. gegen drei Wochen. Ich fand ein Gelege,bei dem die Jungen bereits die Schaale zu durchbrechen begannen:die Jungen waren mit schneeweißen, zolllangen sehr einzeln stehen-den Dunen bedeckt. Die Nestjungen sehen ganz eigenthümlich auS:»die ganze Körperhaut ist gleichfarbig hellgelblich-kaperngrün, welcheFarbe überall deutlich durch die weiße Wolle und die Kiele schimmert;der Schnabel ist Wachsgelb, seine Spitze Hornschwarz; vom Nasen-loch hinterwärts schattirt sich das Wachsgelb in's grüne Schwefel-gelb, und umgibt so den ganzen Mundwinkel. Die Farbe der zartenTarsen spielt mehr in's Grau als die übrige Körperfarbe, die Fuß-sohlen und Ballen sind gelblich.

Seiden-Reiher.

OaiMttA.

Zu Th. IX. S. 104. Beschreibung.

Im Frühjahr sind die ziemlich breiten nackten Zügel bis in dieSchnabelbasts hinein bei den alten Männchen sehr schon hellamethyst-farben, bei den jüngern sehr schön hellmoosgrün, bei den Weib-chen etwas bleicher grün. Die Schmucksedern auf dem Rücken sindohne Unterschied des Geschlechts fast bei allen Individuen von derMitte ihrer Länge auS stark nach oben gebogen.

S. 116. Fortpflanzung.

Die meist nur aus dürren, ziemlich dünnen Zweigen lockererbauten und mit Schilf- Rohr- oder Grasblättern zuweilen aus-gelegten Nester von der Größe der Krähennester, aber wenigercompakt, oft durchsichtig, nahmen in den Brütcolonieen, welche ich

IZ. Theil. 2. Abth. 17