XII
liefs. Wir sind dabei auf folgende Weise zuWerke gegangen.
Die HAÜYschen Nomina propria der Fossi-lien sind in der Regel auch da beibehalten, wodie deutschen Mineralogen andere Nomina pro-pria haben. Blofs der Endbuchstabe ist, wo esnöthig war, dem Genius der Sprache nach ver-ändert oder weggelassen worden, z.B. Telesie inTelesin, Wernerite in Wernerit u. s,w. Nur dasGattungswort Chiastolith habe ich mir fürM acle zu substituiren erlaubt, weil letzteres inMakel verdeutscht, auf einen so fatalen Ne-benbegriff führt, dafs man darin gar kein Fossilerkennt. Herr Haüy selbst entschliefst sichvielleicht bei einer neuen Auflage hier eine Ver-änderung vorzunehmen.
Wo das Gattungswort kein Nomen pro-prium, sondern nach der neuen chemischenNomenclatur beschreibend gebildet ist, hat man,auch wo im Deutschen ein Nomen proprium be-kannt und gebräuchlich ist, solches nicht, son-dern die analoge chemische Nomenclatur so an-gewendet, dafs der Ausdruck gleich zeigt, ob