Band 
Erster Theil.
Seite
591
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^ären Rhomboeders aber mit g' und />' bezeichnet, soer hält man, wie ich schon bewiesen habe, folgende

Proportion g' p' g : § V^g 1 -j~ p z (m. sehe 56).Rier ist aber g ~ 1 und p 'V^ Dies giebt8 ~ p, d. h. der sekundäre Krystall wird einWürfel seyn.

156. Weil aber die Decreszenz, wodurch dieserWürfel entstanden ist, parallel mit den Kamen es, os,rs u - s f- (big. 85 )> die wieder mit den Kanten o/,e( > °P u. s. f. parallel sind, geschah, und diese mitdem Oktaeder der Fig. q 6 i n Verbindung stehen, sosieht man leicht ein, dafs die eben erwähnte Decres-zenz mit der völlig, übereinstimmt, welche auf densechs Winkeln OEL , EOL, ÖRP, ROP u. s. F. desOktaeders statt findet, und gleichfalls durch eine Reiheder kleinen Rhomboedern bewirkt wird. Der ganzellnterschied besteht darin, dafs bei einem vom Rhom-boeder abstammenden Würfel die beiden Ecken, welchemit s und s 1 (Fig. 85 ) zusammenfallen, unmittelbardurch Decreszenzen her vorgeh rächt werden, anstatt dafssie beim primitiven Würfel des Oktaeders durch eineVerlängerung der sekundären Flächen eines Theilsüber dem Dreieck ERO (Fig. Q 6 ), und andern TheilsVinter dem Dreieck NLP entstehen.

157. Weil man aber beim Oktaeder nach allenRichtungen hin Rhomboeder annehmen kann, welchesbei weitem besser zum Zweck führt, so steht es unsfrei anzunehmen, dafs auf den-drei Winkeln des Drei-ecks ERO und auf denen des Dreiecks NLP ähnlich«