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Hierin liegt nur eine unbedeutende Verschieb neu
denheit, da doch die Form der Moleküls vom besi
Arragon und kohlengesäuerten Kalk eben so Qu
merklich von einander abweichen, als die Mo- säu
leküls der beiden Arten vom schwefelgesäuer- sch
ten Kalk. cifii
Ich finde die Antwort bei demselben Verfas- ist]
ser, der den Einwurf gemacht hat. „Ein und er i
und dieselbe Mischung,” sagt er (p. 436), Ab’
„kann bei den Mineralien so verschiedene phy- hal
sische Eigenschaften hervorbringen, dafs es noth- ten
wendig wird, die Mineralien von einander zu Gl;
trennen.” Nun weicht aber der Arragon vom koh- wi<
JengesäuertenKalk durch sein gröfseres specifikes» fül
Gewicht, durch seine gröfsere Härte, durch sei- di«
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chemisch untersucht, und nicht allein Vau^ueun’s eh
Resultat, wonach in dem letzteren blofs Schwefelsäureund Kalkerde gemischt sind, bestätiget, sondern auchgefunden, dafs der späthige Muriacit, den Hr. D. Reussin seiner Mineralogie, nach Hrn. Wehneh’s Nomeri-clatur,.Würfelspath nennt, ebenfalls blofs aus den ga:
eben erwähnten Bestandteilen ohne alles näl
Wasser gemischt ist. Seine chemische Analyse ist jetzt II.
eben im ly H. des II. B. von dem Neuen Allgem. Journ. da
der Chemie, Berlin hei Fröhlich, abgedruckt,'und der- se
seihen eine äufsere Charakteristik beider Arten des Mu- Gi
riacit von mir eingeschaltet worden. K. zu