Band 
Zweiter Theil.
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2. Das baraxgesäuerte Natrum, 'wie man es auäIndien zu uns bringt, ist mehr oder weniger i lllt jfremdartigen Materien vermengt. Das Persische i qtin Krystallen von ziemlich, ansehnlicher Gröfse, di ßmit einem fetten Ueberzuge umgeben sind, von grau^Farbe mit einem Stich ins Grüne. Die Indier nenn el1 jilm Tinkal und die Araber Baurach, woraus m a<1 jden Namen Borax gemacht hat. Der Chinesische i st jetwas weniger unrein und von schmutzig - weifstFarbe. Die Holländer haben lange Zeit allein das G e 'heimnifs besessen, den Borax zu raffiniren. Seitdeö*aber hat man es in Frankreich wenigstens ebenweit darin gebracht q ). Der so gereinigte und de* 1Luft ausgesetzte Borax ändert sich mit der Zeit, ui^bedeckt sich mit einem mehligen Pulver, statt dal*der Tinkal durch die fettige Materie, womit er g e 'mengt ist, vor diesem Verwittern geschützt ist.

5. Der Bürger VA.uquei.in hat kleine wasserhell 6Krystalle von gereinigtem Borax erhalten , die d> 6Form der weggestumpften Varietät (Fig. 151) hes«'fsen. Mit Hülfe dieser. Krystalle habe ich die doppeltStrahlenbrechung des Boraxes gefunden, indem ich eW fiNadel durch eine der Endflächen, wie o, unddie Fläche betrachtete, welche P an der andern Efld'spitze entgegengesetzt liegt.

4 - -Die Boraxsäure erhält man in konkreter jstalt, sie krystallisirt in kleinen weifsen, sehr dünb fcI1 ;

g) Audi in Deutschland , z. B. in Berlin , existiw 11 S 1genwärtig Borax-Raffinerien. K.

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