— 364 —
■bildete /). Er löste auch eine noch übrig geblieb ellfiUngewifsheit in Rücksicht der Verbrennung des D‘ a<mants, in sofern nämlich dieser Mineralkörper, wert 1er in einen Ueberzug von Porzellanmasse genau eing e *hüllt worden^ war, ohne Zutritt der Luft zu brenH el1geschienen hatte. Macquer zeigte, dafs bei d® lJlBrennen des Porzellans Risse und Spalten entstände 11 ’welche hinlänglich waren, um so viel Luft durchslassen, als zum Unterhalt der Verbrennung erforde^'lieh, war, und dafs diese Risse bei dem Erkaltenwieder schlossen und unmerklich wurden.
Aus diesen und vielen andern in der nehmliche 11Absicht Angestellten Versuchen ergab sich, dafs d® (Diamant, wenn er einem Feuer von einer gewiss ® 11Heftigkeit ausgesetzt wurde, verbrannte, ohne ein ® 11Rückstand zu lassen, und dafs, wenn er schon fü 1eine Art von Wunder galt, da man ihn für unzef'gtörbar hielt, doch nichts wunderbareres an ihm wahals eben seine Zerstörung.
Indefs glaubten mehrere Gelehrte, dafs das, w?*man hier für eine Verbrennung ansah, vielleicht nicht*weiter, als blofs eine solche Zertheilung der Molekül*wäre, wie sie bei den Körpern Statt findet, die mal 1flüchtig nennt. Bergman, der anfangs dies ® 1Meinung war, gab sie nachher in seiner Sciagrapb‘ Äwieder auf, und war der erste Systematiker, dennach seinem, eigenen Ausdrucke, den Edelsteine 11
s) Foürcjroy, elemens d'idstoire naturelle et de d 11 ’mie, edit, 1789, t. II. p. 514-