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Erste Sammlung. Von dem Bau der Gewächse und der Bestimmung ihrer Theile.
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wenn derselbe,in fruchtbare Erde gelegt wird:eS verliert sich dann das Mark, und statt derLlatter treibt der Zweig nun Wurzclzafern.

< Ein berühmter- neuerer Schriftsteller (M e-'dicus) hat den Wurzeln überhaupt allesMark abgelaugnet,- Dies ist nicht ganz richtig.Das Mark der Wurzeln ist nur gedrängter, dich-ter und weniger -von der übrigen Substanz zuunterscheiden. Auch giebt es mehrere sehr mar-kige Wurzeln, wie z. V. die Wurzel eines Far-renkrauts. in Neuseeland (Polypodium me-dullare) , welche.die Einwohner, , wegen desreichen Vorraths an schmackhaftem.Mark, oftstatt aller Nahrung genießen.

In der That ist der Unterschied, der Wur-zeln vom Stamme und von de».,.2Iesten garnicht iït dem. innern Baue der Theile, sondernbloß in dein-zufälligen Umständegegründet,daß die Wurzeln, von Erde und .deren Feuch-tigkeit umgeben, die letztere einsangen müssen,wogegen die Aesic Blatter, Blüthen und Früch-te treiben. Wie leicht die Verwandlung einesAstes in eine Wurzel möglich ist, sehn Sie anden gewöhnlichen Künsten des Ablegens, anden Erscheinungen bey den Stecklingen undEpalttöpfen. Die letzter» werden, mit Erdegefüllt, mitten um einen etwas eingeschnitte-neu Zweig angelegt: nach einiger Zeit findetman die Erde im Topfe voll Wurzeln, überund unter demselben aber treibt der Zweig Blät-ter, nach wie vor.

Ich kehre zur Betrachtung des Markes zu-