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Erste Sammlung. Von dem Bau der Gewächse und der Bestimmung ihrer Theile.
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Wir glauben nicht, daß diese Erregbarkeit einin den organischen Fasern wirklich befindlichesund reelles Princip ist, wie es die Elementar-Stoffe der Körper sind; sondern es soll dieserAusdruck bloß eine.Vorstellung des Verstandes >bezeichnen, vermittelst deren wir uns die Form jdeuten, unter welcher uns die Wirksamkeit der jorganischen Theile erscheint. Diese organische iKraft, die Erregbarkeit, halten wir für ganz un- î

terschieden von den materiellen Kräften des Me- !

-Manismus und der chemischen Mischung, un- !geachtet wir zugeben, daß sie unauflöslich mit ^einer bestimmten Form und Mischung der Theileverbunden ist. Wir unterscheiden sie von denmateriellen Kräften so wohl durch die eigen- >thümliche Beschaffenheit der Veränderungen, die !sie bewirkt, als such durch die Gesetze , nach Iwelchen sie thätig wird. Erlauben Sie, daßich dies auf die Theorie der Bewegung der Säftein Pflanzen anwende.

Sind die Pflanzenfasern mit der organischenKraft der Erregbarkeit versehen, so entsteht inihnen, wen» sie thätig werden: wenn Außen-dinge oder auch die Säfte selbst auf sie wirken, jeine Veränderung, die keine Aehnlichkcit mit !den Ziisammenziehuiigcn und Erweiterungen ei-nes nicht - organischen Theils hat. Der letztere' zieht siel, bloß zusammen, wenn er gedehnt wor-den er dehnt sich aus, wenn er gedrückt wor-den, Aber die Reize, welche die Pflanzenfasernin Thätigkeit setzen, scheinen, so viel wir we- jiiigstens itzt einsehen, keine solche mechanische