the abfällt , wenn die Bestimmung derselben er4füllt ist. Wie die Blume früher abfällt, wennzu starkes Licht, zu viel Wärme, eine zu großeMenge anderer Reize auf ste wirken: so fallendie Blätter früher ab, wenn der Herbst sehr tro-cken, sehr feucht ist, ober wenir Reize andererArt zu mächtig und anhaltend auf die GewächseWirken.
Wir kennen eine Menge Bäume, die ent-weder immer grün bleiben, oder die doch we-nigstens nicht in der gewöhnlichen Zeit desHerbstes ihr Laub verlieren. Dies sind durch-gehends langsam wachsende Bäume-, und ihreBlätter meistens derb, fest, lederartig, derenKraft nicht leicht erschöpft wird. Die Nadel-hölzer haben überdies faden - oder pfriemför-miae Blätter, die dem Licht und der Luft kei-ne breite Oberfläche darbieten, folglich nicht s»leicht geschwächt werden. Die Citronenbäume,die Magnolien, der Feuerdorn (MespilusPy-racantha), die Olive, der Lorbeer: alle dieseimmer grüne Bäume haben feste, ledcrartigeBlätter von einem viel minder zarten Bau alsandere Pflanzen, und die Erregbarkeit dersel-ben kann also nicht so leicht erschöpft werden.
Gegen den Herbst hin hören bey den Ge-wächsen, die ihr Laub , verlieren, allmählig al-le Verrichtungen der Blätter auf, oder werdenviel schwächer als vorher. Sie dunsten viel we-niger aus; sie saugen viel weniger ein; sie ge-ben viel weniger Lebenslust: ihre Erregbarkeitist also offenbar erschöpft, und man kann we-