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Folge erweisen werbe, zur Befruchtung dieletpflanzen unentbehrlich sind.
---„Die Nachlvioft laßt immer
„die stolzeren Blumen den Duft vcrhanchcn: sieschließet bedächtig
, „ihn ein „ub hoffet am Abend den ganzen Tag znbeschämen.
„Ein Bildniß großer Gemüther, die nicht, wie diefurchtsamen Helden,
„ein Krei^ von Bewunderern spornt; die tugend-haft wegen der Tugend,
„iM stillen Schatten verborgen, Gerüche der Gü-tigkeit ausstreun."
Die Betrachtung des Reichthums an Far-ben, den die Natur in der Blumenkrone fastverschwendet hat, ist Ungemein interessant; aber,sie auf die ersten Ursachen zurück ju führen,daran müssen wir beynahe verzweifeln, wellwir die Theorie der Farben nicht kennen. Wirwollen indessen erst Thatsachen zusammen stel-len, die unser Urtheil über die wahrscheinlicheEntstehung der Farbenpracht in den Blumenleiten können,
Unter allen' sieben Regenbogen - Farben'/welche die Blumen liefern, ist vielleicht diegrüne die seltenste. Indessen trifft man grüneAnrikeln, grünliche Blumen der Lachenalicn undanderer Gewächse nicht selten, Weiß, Blau,Gelb und Roth sind die gewöhnlichsten Far^den, In kalten Gegenden und auf der Höheder Alpen sind die Blumen mchrentheils weiß;doch finden wir auch in manchen Alpen - Pfiatt-Erste Sammlung. ®