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! den meisten Verstand in dem Bau ihrer Woh-l nungen und in der Einrichtung ihres Staats.Eben dieselbe Klugheit beweisen sie beym Besuchder Blumen. Mit ungemeiner Gewandtheit wis-sen sie die Saftdecken zu heben oder auf die Seiteju bringen und, in den Safthalter zu dringen.
2) Die Hummeln sind bey weitem kiichtso klug wie die Bienen: sie besuchen viele Blu-men, aber sie wissen oft den Safthalter nichtju finden ; daher treten sie auf großen Blumeni oft lange umher und tappen mit ihren Säug-rüssel bald hie-, bald dahin, bis sie endlichden Safthalter gefunden haben. Desto eher be-fördern sie aber die Absichten der Natur, indem> sie den Pollen abstreifen, der auch aufthrem haa-f rigtn Leibe fast noch besser sitzen bleibt, als auf! dem Leibe der Bienen.
I 3) Alle Arten von Schmetterlingen,Tag-, Abend-und Nachtvogel. Ihr spiralför-mig gewundener Rüssel setzt sie in den Stand,in die dünnesten Vlumenröhrchen und Safthal-ter einzudringen, und auf ihrem behaarten Kör-
j per haftet der Pollen sehr gut. Ihr kurzes äthe-
- risches Leben fristen sie fast allein von Nektar der
k Blüthen, und man sieht sie daher bey uns au-
- ßerordentlich häufig an blühenden Pflanzen
e hängen.
i Unter den Tagvögeln oder eigentlichen Pa-t pillons lieben viele Arten einzelne Blüthen auS-, schließlich. Unsere Rübsaat wird vom Buttervo-
- gel (Papilio Brassicae) , der Wiesenklee vom
II Bretspiel (P. Galatea), die Distel-Arten vom