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dre Eigenschaften beyder Arten, von denen sieerzeugt sind, an sich tragen, aber für sich selbsttaube Saamcn tragen, bis man sie mit demPollen der einen oder der andern Art, durchdie sie erzeugt wurden, befruchtet. Im letz-tern Falle werden die aus diesem Saamen ent-standenen Pflanzen der einen oder der agdêrnursprünglichen Art ähnlicher, und gehn durchfortgesetzte künstliche Befruchtung endlich in sieüber.
Ich will Dir dies deutlicher machen. Wenneine Primel und eine Aurikel, (beyde ArtenEiner Gattung,) mit einander eine Bastard-Pflanze erzeugen sollen; so nimmt man auöeiner Blume der Aurikel alle Antheren weg,noch ehe sie zur Ausbildung gekommen sind. DieNarbe dieser Blume aber bestreut man mit dem rei-fen Pollen der Primel. Aus den Saamen , die sichhierdurch erzeugen, werden Pflanzen entstehen, dieweder Aurikel noch Primel sind, aber von bey-den etwas an sich haben. Sie werden z. V.runzlige, rauhe Blätter, wie die Primel, abereine Blüthe, vollkommen wie die Aurikel, tra-gen; oder sie haben glatte, dicke Blätter, wiedie Aurikel, aber die Blumen der Primel.Diese P rimel - A urikel wird für sich kei-nen 'gedeihlichen Saamen ansetzen; alle ihreSaamcn werden taub seyn. Aber bringst Duauf die Narbe einer Ihrer Blumen den Pollender Primel, so setzt sie guten Saamen an.Die Pflanzen, die hieraus aufgehn, sehn nunder Primel vi.el ähnlicher als die erske Bastard-