Vorrede
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die englische Ausgabe seines classischen „Grundrisses derMineralogie" von seinem berühmten Schüler W. Hai-dinger, die als eine sehr verbesserte anzusehen ist, zu Grundezu legen. — Die Krystallographie des Pros. Weiß in Berlin steht, ohne Widerrede, weit über der von Mohs, alleinleider besitzen wir noch keine systematische, vollständige Arbeitvon diesem großen Mineralogen. - Seine einzelnen Abhand-lungen, so wie auch die seiner Schüler, unter denen eineganze Reibe namhafter Mineralogen sind, von denen ich hierbesonders den Pros. Gustav Rose als ausgezeichnet nenne,habe ich überall benutzt.
Daß ich, gegen die Ansichten des Pros. Mohs, diechemischen Kennzeichen als wesentlich in der Naturgeschichtedes Mineralreiches ansehe, die Gasarten und mehrere' flüs-sige Substanzen aber nicht als Gegenstände desselben betrachte,darüber glaube ich mich nicht weiter rechtfertigen zu dürfen.Uebrigens hoffe ich die Brauchbarkeit des vorliegenden. Bucheszu vermehren, wenn ich am Ende der Prvpadcutik der Mi-neralogie das Mohs'sche Mineralsystem in seiner neuesten Ge-stalt, jedoch mit der obigen Abänderung, aufführe und beijedem Minerale die Seitenzahl, welche es im Wörterbucheeinnimmt, bemerke.
Bei den Fclsartcn habe ich die treffliche „Charakteristik"des Geheimraths von Leonhard zu Heidelberg zu. GrundeMlegt und sonst die besten Schriften benutzt. Brongniart's<sos IlocliLs" erhielt ich leider durch einenZufall sehr spät und konnte deshalb erst hei dem NachtrageGebrauch von der trefflichen Arbeit dieses so berühmten frän-kischen Mineralogen machen. In der Propädeutik der Geo-