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XVIII
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XVIU

Einleitung

und zumal Ca pellen (krockrornus cristalloxraplliae. I^ucern^1723) die Aufmerksamkeit der Naturforscher auf die Krystalle geleit^auch Linnü kannte die regelmäßigen Gestalten der Mineralien.erste Wahrnehmung der Beständigkeit in den Neigungswinkeln der KcV'stalle gebührt aber dem Franzosen Romü de L'Jsle, gest. 1780'Auch ahnte er schon das Constante zwischen innerem Gehalte undßerer Form. Große Verdienste um das Studium der Krystalle erwasben sich auch Beckerhin und Kramp und besonders der Gr»Bournon (Director des Privat - Mineralien - Cabinettes des KöniS'von Frankreich ). Als Schöpfer der krystallo - mineralogischen Metho^aber ist RänN Just Haüy (Professor zu Paris , Canonicus an daMetropolitan-Kirche, Ritter der Ehrenlegion und des baierschenMichaelsordens, geb. 1743 zu St. Just in der Picardie, gest. 18Z2zu betrachten. Er gründete die Krystallographie auf den Calcul,auf diese Weise wurde der philosophische Werth der Mineralogie geg^jeden Meinungswechsel sicher gestellt. Haüy stellte daher auch zuck»den Gattungs- oder Species-Begriff fest und führte ihre Unterscheid»»!zu ihrem wahrhaften Gesichtspuncte zurück. Er hat einen sehr grohaEinfluß auf die Vervollkommnung der Wissenschaft gehabt, denn nicht slein die geometrischen Verhältnisse der Mineralien, sondern auch ih»physikalischen Eigenschaften, beschäftigten Haüy, und auch in dies»Hinsicht hat er hohe Verdienste. *) Seine mit dem größten Fleiße a»'gearbeiteten und wohl geordneten Werke werden stets classisch in der bteratur der Mineralogie bleiben. Au den vorzüglicheren Schülern Haüy 'und seiner Methode besonders treu bleibend, gehören: Montei»^ein Portugiese, Lucas, Delasosse, Levy (in London ), der jed»?jetzt einer eigenthümlichen Methode folgt, Beudant (Pros. zu Pa^und Director des königl. Mineraliencabinettes, Ritter der Ehrenlegion ' Um die optischen Eigenschaften der Mineralien erwarben sich die FEzosen Malus und Bist und Arago große Verdienste; bei weitAgrößere aber noch der berühmte Dr. Brewster zu Edinburg , Set»!tair der königl. Gesellschaft der Wissenschaften daselbst. In Engt»"!,zeichneten sich besonders Wollüsten, Brooke, W. Phillips j»Krystallographen aus. In Deutschland gingen die KrystallograEbald ihren eigenen Weg, selbst die, welche Haüy's Schüler gewch^

waren. Weiß, Pros. der Mineral, zu Berlin und Director des>»!

Mineraliencabinettes daselbst, geb. zu Leipzig 1780, erwarb sich .s,sondere Verdienste durch Gründung einer neuen Methode, die unstet'^als die vorzüglichste angesehen zu werden verdient. Sein Mineralsy»^

ist ein naturhistorisches, jedoch schließt er das chemische nicht aus. ^der hat er kein systematisches Werk herausgeben, ein solches geh^

noch zu den sehnlichen Wünschen seiner vielen Schüler und aller Äßi >ralogen. Seine classischen Aufsätze findet man in denAbhandlung,der physikalischen Klaffe der Akademie der Wissenschaften zu Berlin,^d. I. 1814 u. ff." und in demMagazine und den Verhandlungen Aberliner naturforschenden Gesellschaft". Zu seinen vorzüglichen Schü».gehören: Pros. G.' Rose zu Berlin , Pros. Kupffer zu KasANeumann, Wakkernagel (früher jedoch Schüler Raumesa Weiß glänzt als Krystallograph, vorzüglich aber ^

u. A. Neben

«> Es mangelt hier leider an Platz, um eine kurze Uebersicht der krysiÄHrarbischen^Metbode Aaüy)s zu Heben, und ^w,r müssen^ daher auf^s

Werke selbst und auf dieGeschichte der Krystallkunde" des Herrn

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vr. Marx zu Braunschweig verweisen, in welcher mUebersicht aller kry-allographischen Methoden findet.

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