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Antimonglanz

i, zum Theil elastischen Krystallen, welche ent^ ,, verschiedenen Richtungen durcheinander gewachsen^,

aus haarfdrmigen,

frei auf-, oder in ...^ ^

und derbe Massen, gleichsam von höchst dünnstänglicher Zusawsetzung, bilden. Das gemeine Grauspießglanzerz wird weiter eingssss^in strahliges, blättriges und dichtet. Das erste entiM^Krystalle und die derben Massen von stanglicher, das andere die ^derben Varietäten von erkennbarer körniger Zusammensetzung, und ^dritte diejenigen der lehtern, bei welchen die Zusammensetzungverschwindet. Vorkommen: Die meisten Varietäten dieser^,,cies kommen auf Gängen vor, und einige dieser Lagerstätten bel»^gänzlich aus denselben. Doch finden sie sich auch auf Lagern des ^^ytypen Parachrvsbarytes (Spatheisensteins), und dem dichtenspießglanzerze scheint vorzüglich ein lagerartiges Vorkommen eigfss.^seyn. Der prismatoid. Antimongl. ist häufig begleitet von Prismata^,Halbaryte (Schwerspath), oft von der prismatischen Purpuri»'^(Rothspießglaserz) und gewöhnlich von rhomb. Quarze. Uebr>S^findet er sich mit Glänzen, Kiesen, verschiedenen Baryten, daru^außer den genannten, der prismatische Antimonbaryt (SchrissAKalk- und andern Haloiden, und nicht selten mit hcxaedrischemAus seiner Zerstörung entsteht der Spießglanzocker, welches.)/mit ihm vorkommt. Gänge, welche größtentheils aus den Va^-,-i

ten des prismatoidischen Antimonglanzes bestehen, - befinden sich

Nähe von Pöstng ohnweit Preßburg in Ungarn, bei Wolfsberg iw

Haltischen am Harze u. s. w.; solche, auf welchen sie nebst den

täten anderer Specierum vorkommen, zu Felsöbanya in Ober-, ^Cremnitz, Schemnitz und in andern Gegenden in Nieder-Ungarn , ^Frankreich , woher ansgezeichnete Varietäten bekannt sind, in Sav^/in Cornwall, in Schottland, zu Bräunsdorf unweit Freiberg in.0^,sen und bei Neudorf im Anhaltischen. Im Lavantthale in Kärnthen si-tzet man das strahlige Grauspießglanzerz auf den Lagern des braÄ'si,pen Parachrvsbarytes. Das dichte, welches man vorzüglich .§Magurka in Ungarn kennt, scheint dort ebenfalls auf Lagernkommen. Benutzung. Das blättrige Grauspießglanzerz ist -Einzige unter den verschiedenen Erzen dieses Metalles, welchessolcher Menge vorkommt, daß eine folgenreiche bergmännischenung möglich ist, und dies wird daher besonders zur Erzeugung «rohen, zuweilen auch des regulinischen Antimons benutzt. Beides, si-wohl das rohe, als auch das rcgulinische Antimon, wird in der 2lri^künde, in der Landwirthschaft, auch in den Künsten und Gewerbengewendet, und in früherer Zeit beschäftigte dasselbe vorzugsn>eist,,,Alchymisten, welche in ihm den Stein der Weisen zu finden wäh"^.Als Heilmittel dient das Antimon in sehr mannigfachen PräpaAFrüher wurde in Frankreich , von 1566 bis 1650, wegen Übermaß^Anwendung, aller Gebrauch gesetzlich untersagt. Glasflüsse lassen sij,durch Zusatz von Antimon hochgelb färben; auch wird dasselbe zu.b^ichem Zwecke in der Porzellanmalerei und beim Glasuren von Ste»si^und irdenem Geschirr verwendet. Die wichtigste technische Benuss^des Antimons aber ist jene für die Buchdrucker-Typen, zu wel"si,Behufe ihm Blei zugesetzt wird.. Seine Eigenschaft, anderehärter zu machen, hat zu manchen Versetzungen Anlgß gegeben, . h,mentlich mit Zinn (Prinzmetall) und Blei rc. Mit Sink 0Antimon das sogenannte bengalische Feuer. .

Anrimonglanz, kupferhaltigo-r, snn. mit Antin>.und Kupfersulphurct.

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