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Beiträge zur natürlichen und ökonomischen Kenntniss des Königreichs beeder Sicilien / von Carl Ulysses v. Salis v. Marschlins
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4 Erster Bkief.

den Hügeln übrig geblieben ist, theils sind sie an densteilen Hügeln selbst wie angeklebt. Die zum Theilnoch eingestürzt liegenden, zum Theil wieder neu auf-gebauten Häuser machen einen halbtraurigen halbtröstlichen Eindruck auf den Zuschauer. Man wird ineiner Beschreibung von dem Erdbeben von 178z, dieich entworfen habe, sehen, wie hart diese drei Städ-te sind mitgenommen worden. Die Hügel selbst sindmeistens mit niederm Buschwerk, doch hin und wie-der auch mit Weingarten bedeckt. Hinter diesen, wel-che den Dorgrund ausmachen, erheben sich auf einerschönen Flache wieder andere Hügel , die mit Häu-sern und Aeckern besäet, oder mit Waldungen beklei-det sind. Was aber die Aussicht auffallend machte,war, daß man gar keinen Anschein von Ausgang vorsich sah, weil die Meerenge von Süd-Eüdost gegenNords Nordwest geht, und wir gerade gegen Ostensegelten. Wie sehr meine Erwartungen gespannt wa-ren, können Sie sich vorstellen, da ich nun bald, alsein zweiter Ulisses den gefährlichen Kampf mit denUngeheuren Scilla und Eharibdis bestehen sollte. Mitder grösten Aufmerksamkeit horchte ich, um das Gebellder verratherischen Hunde zu hören, da das Schiffschon gam nahe an dem Leuchtthurme war. Das Se-herohr kam nicht vom Auge, um sowohl die fürch-terliche Höle, als den clrbelnden Strudel zusehen;allein das Schiff glitt vom Wind und dem Seestrombegünstiget auf einmal rechts um in die Meerengehinein, und der prächtige Anblick der beiden Ufer,und besonders der Stadt Messing, erstickte in miralles Andenken an Ungeheuer und Gefahren. Ichglaube schwerlich, daß man irgendwo in der Welt in einebezauberndere Lage kommen kann, als ich damals war.Schöne Aussichten hatten immer etwas vorzüglich rei-zendes für mich, auch wenn ich sie mir zum Theil zumvoraus vorstellen konnte, selbst wenn sie nicht mehr