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Untersuchungen über die physicalische Geographie der Alpen : in ihren Beziehungen zu den Phaenomenen der Gletscher, zur Geologie, Meteorologie und Pflanzengeographie / von Hermann Schlagintweit und Adolph Schlagintweit
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QUERTHÄLER.

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2. Das Möllthal.

Fig. 65.

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Profil des Möllthales.

Richtung des Durchschnittes von Südosten nach Nordwesten. Verhältniss des Höhen - zum LUngenmassstabc1:6.

Die römischen Ziffern beziehen sich auf die Reihenfolge der Thalbecken.

Von der Mündung in die Drau bei Möllbruck bis Winklern ist die Neigung nurgering, die Bergzüge sind so weit getrennt, dass sie stets einer mehr oder min-der breiten Thalsohle Raum geben; nur zuweilen treten kleinere Verengungenund Verschüttungen durch Erdstürze ein. Das Thal hat so den Character einesregelmässigercn Längenthaies angenommen, indem es auch ziemlich parallelmit der Drau , Sau u. s. w. zieht.

VonWinklern bisDöllach. Ein grösseres Becken findet sich hier noch nicht. Im Be-ginne ist das Thal sehr eng, so dass kaum die schmale Strasse neben der MöllPlatz findet; auf den Abhängen der rechten Seite sind einige terrassenförmigecultivirte Anhöhen. Der Thalboden wird etwas breiter bei St. Maria. Durchdie Terrasse, auf welcher Mörtschach liegt, wird das Thal wieder völlig ver-engt, und bildet nur beim Eintritt des Wagenitzbaches eine kleine Erweiterung.

Erstes Becken bei DSllach. Dasselbe ist sehr bedeutend. Die Berge sind besonders* am linken Ufer in einem weiten Bogen .zurückgewichen. Diese Abhänge sind

ebenfalls sanft geneigt, viel bebaut und tragen das Dorf Sagritz.

Von Döllach bis Pockhorn. Die Verengung des Thaies tritt hier nicht ganz plötzlichein. Das Gefälle wird aber bald bedeutend stärker, die Möll nimmt dann denganzen Thalboden ein.