VERZÖGERUNG DER VEGETATIONSENTWICKELUNG MIT DER HÖHE.
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Es beziehen sich dieselben, besonders bei den Vegetationsepochen in grösserenHöhen, zunächst auf die Gruppen in dem Inneren der Alpen und ihre Umgebungen,wo zwischen 4000 und 6000 Fuss noch Dörfer, Getreidebau und Wiesenculturen sichbefinden; für die tieferen Theile wurden auch Beobachtungen aus den nördlichen Alpen-zügen und dem Fusse des Gebirges benützt. Die Beobachtungsstationen liegen zwischen46y a ° bis gegen 48° nördlicher Breite 1 ).
Mittlerer Eintritt der Vegetationsepochen.
Bezeichnung derEpochen.
1500 bis 2000.
2000 bis 3000.
3000 bis4000.
4000 bis5000.
5000 bis 6000.
6000 bis7000.
7000 bis8000.
Schmelzen des
17. März
30. März
10. Aprl.
21. April
12. Mai
2. Juni
28. Juni
Schnees, Erwa-chen der Vege-tation.
Anbau des Som-mergetreides.
Letzte Schneefälle:
25. März
8. April
15. Aprl.
24. April
13. Mai
Mittel.
20. April
30. April
15. Mai
28. Mai
15. Juni
Extreme.
15—25. Mai
15. Juni
30. Juni
15. Juli
Belaubung.
Fagus sylvatica.
2. Mai
■11. Mai
3. Mai
11. Mai
22. Mai
31. Mai
17. Mai
7. Juni
1. Juli
(GründerWie-
(Grün der
(Grün der
sen.)
Wiesen.)
Wiesen.)
10. Mai
19. Mai
26. Mai(In sehr
günstigenLagen.
Blfithenbildung.
4. April
12. April
21. April
4. Mai
12—15. Mai
2—5. Juni
28 — 30.
(Erste Früh-
(Erste Blü-
Juni
lingsblüthen
tnen u. s.
(Erste Blü-
von Anemo-nen, Gentia-nen, Primeln
w.)
then u. s.w.)
u. s. w.)
Primus Cerasus.
5. Mai
10. Mai
16. Mai
28. Mai
22. Juni
11. Juli
29. Juli
(Rhododen-
(Rhodo-
(Khodo-
dra.)
dendra.)
dendra.)
1) Die südlichen Alpen sind in dieser Uebersicht nicht mit inbegriffen.
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