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Untersuchungen über die physicalische Geographie der Alpen : in ihren Beziehungen zu den Phaenomenen der Gletscher, zur Geologie, Meteorologie und Pflanzengeographie / von Hermann Schlagintweit und Adolph Schlagintweit
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DIE LERCHE; P1NUS LARIX.

5(57

A. Mitlere Dicke der J ahresri nge (Fortsetzung).

Höhe

Mittlere

über

Radius

Zahl

Dicke ei-

Mittlere Dicke m Millime-

*

Num.

Standort.

dem

in Cen-

der

nes Rin-

* tern für die Jahre

Bemerkungen.

Meere.

timet.

Ringe.

ges in

1150.

1-200.

Par. F.

Millimet.

1100.

17.

Gippachthal;

5050

25,0

150

1,67

1,68

1,67

Nicht ganz hundertFuss tiefer als das letz-

secundäres Thal auf der

te Bauernhaus »beim

linken Seite des Moll-

PlattU"; hvps. Best.

thales.

Nr. 69.

18.

Gippachthal;gleiche Lage.

5050

26,1

173

1,51

1,64*

1,54

19.

Kasereckalpe;

5130

19,1

131

1,46

.1,48

In der Nähe der hyp-sometrischen Bestim-

an südwestlichen Abhän-

mung Nr. 6S.

gen von dem Hochthor-

*

Passe gegen das Möll-thal herab. *

20.

Venter-Thal.

5700

40,9

243

1,68

'2,28

2,27

*

1,93

An dem unteren Endedes Thalbeckefis von

Vent; in einer sehrgeschützten günstigen

Lage.

21.

Fuschthal;

in der Nähe der Baum-

5790

32,4

260

1,25

1,69

Einzelne Stämme rei-chen noch bis 5915'.

grenze.

22.

Isarthal;

5830

40,0

260

1,54

1,78

1,67

1,63

Auf Kalkboden. Dieletzten Bäume, gros-sentheils Zirbeln, be-

hundert Fus's über der

*

ersten Isarquelle.

finden sich hier nochbei 5922 Fuss. Hyps.

Best. Nr. 53.

23.

Margaritze ;

6020

13,1

IM

1,18

1,20

Die angeführt Höhe

neben dem Rande des

ist jene der hypso-

Pasterzengletschers.

metrischen Bestim- mung Nr. 82 ; dieBäume standen et-

24.

Margaritze;

6020

6,68

58

1,15

was tiefer.

gleicher Standort.

41

0,54

Die beiden Stämme

25.

Leiterthal;

6285

2,2

Nr. 25 u. 26 befan-

Abhänge auf der linken

den . sich an der

Seite des Thaies.

äussersten Grenzeder Lerchen in die-

26.

Leiterthal;

6285

1,8

35

0,51

semThale ; und wa-

gleicher Standort.

ren dürre sehr

verkümmerte

Bäume.

Ein bedeutendes Abnebmen der mittleren Dicke der Jahresringe ist bei einem \er-gleiche der höchsten Beobachtungen mit den tiefsten sehr deutlich. Jedoch darf man nichterwarten, für jede Erhebung eine gleichmässige Verminderung zu finden. Nicht nur dieVeränderungen in der Temperatur der Luft, des Bodens und in dem China überhaupt,welche in grösseren Höhen den Coniferen störend entgegentreten, bewirken eine Verringe-