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aber fteht bie Sonne 2 g-» 0 norbtich oorn tlequator, oberbe§ SKittagS 6g4-° über bem füblicben .^orijont; folglichfann fie um SKitternacht nur i6«° (ober 4°° weniger2 3 t°) unter bem nörblichen «giorijontc flehen- (Ss> fannalfo jur Seif ber Sommer = Sonnenroenbe feine oölligeginjiernifi eintreteh, unb SKorgen= unb Ulbenbbammerungmuffen in einanber übergehen.
2(n ben fPclen felbft bauert bie Dämmerung ganjeSBöchen ober SWonate lang fort, fo bafj bie lange 9tad)tbafelbft nicht fonberlid) fühlbar wirb.
5Öei heiterer 2uft erblidt man jur Seit ber Sammcsrung an ber, bem 3fufi ober Untergang ber Sonne gcgensüber liegenben Stelle, einen bunfelblauen runben Strei=fen, welcher oben mit einem rötlichen S5ogen begranjtift. Grr entftetjt burch ^Brechung unb Suriicfwerfung berSammerungSjirahlen innerhalb ber 2ltmofpf)äre unb wirbbie ©egenbantmerung genannt.
83on bem £bierfrei§ = 8id)te (Sobiaf a laichte),einem blaffen p^ramibcnformigen Sidhtjireifen, welker imgrühiafw be3 2lbenb§ nach Sonnenuntergang am wejt*liehen, unb im .fjerbfte be3 SKorgenS »or Sonnenaufgangam ojilidjen £immel juweilen fidjtbar ift, unb fid) in berStiftung be§ 5^l;terfteife6 üom «gwrijonte au§ weit amFimmel hinauf erftreeft, ift febon im I|ten S3anbe biefeS2 Berfe§, im XXIIIften 2lbfchnitte, S. 258 u. ff. berneuen Auflage, bie Stebe gewefen.
Sie Strahlenbrechung, welche wir twrhin als bieUrfache ber Sömmerung fennen gelernt haben, »erurfachtauch eine SSeranberung in bem fcheinbaren