SSeife. Sic ©cgcnßänbe jcnfeit einer großen 5Bafferfl5cf)eerfcheinen am niebrigßen unb am ßärfßen unterwärtsäefpiegelt, wenn bie SBafferßäbhe mehr al§ bie Suft er«»ärmt iß'. 3e mehr bie Erwärmung be§ SBafferS ab«nimmt, befto fchwächer wirb bie (Spiegelung unterwärts«nb befto weniger erniebrigt fommt un§ ber ©egenßanbbor. 3n ber Seit, ba bie Suft warmer iß als bie Sber«flache bcS SBafferS ober ber ©rbe, erfepeint jeber ©egen«jtanb mcißenS in feiner natürlichen ©eftalt. 3 ß aber bieSuft in einiger «£) 6 l;e fef)r öiel warmer, als an berOberfläche beS SBafferS unb ber (Srbe, bann jeigen ftef)bie jcnfeit bc§ SBaßerS tiegenben ©egenßänbe juweileltoberwärtS abgefpiegelt unb gewahren bie »onSSran*b e § befchriebenen ©rfepeinungen.
Sffienn bie Suft überall gleich »arm ift, fo ftnb bieuntern Suftfcpichten nur wenig bitter als bie 20 ober50 Suß hohem, weil fte bloß wegen beS ßärfern Sruf«fe§, ben fte leiben, ein wenig mehr jufammengepreßt finb.Sie Sichtftrahlen weichen alfo bei biefer gleichförmigenSichtigfeit ber Suft nur wenig üon ihrer Stiftung ab.5ß bie Suft unten fälter als oben, wie c3 nach heißen©ommertagen tlbenbS ber Sali iß: fo wirb baburch bieobere Suft mehr oerbünnt, bie Krümmung ber Sidptßrah«Bn nimmt ßarf ju, unb berfclbe ©egenßanb erfdheint un§folglidh erhöht Sn Fi £- 6 * f° a Ci}A fc en gerabe fortge«henben unb CDEA, fo wie CMXA, bie gebrochnen^lehtßrahlen bebeuten. • leuchtet ein, baß ein tlugein A ben ©egenßanb C beßö hoher ju fehen glaubt, jeßarfer ber Sicptßrabl nach oben hin gefrümmt iß. Senn