Vorrede.
IV
Brandt übernahm aufsev den angegebenen Anatomien mehrerer R atzeburg’schenArtikel: Viverra , Moschus , Ccrvus, Sus, Scincus, Emys, Chebnia, Bufo, Acipenser, Gadus,Astacus, Oniscidea, Meb'e, Lytta, Sanguisuga , Sepia , Helix, Arion, Ostrea und Nachträge.
Der kurze Zusatz zum Titel: „Medizinische Zoologie” wurde blofs wegen derBequemlichkeit beim Citiren gemacht, weil einige Schriftsteller, denen der frühere Titel beimCitiren zu lang gewesen zu sein schien, eine willkührliche Abkürzung damit vorgenommenhatten, der wir nun vorzubeugen hoffen.
Die Inhaltsübersicht beider Bände folgt hinter dem Register, welches mit möglich-ster Sorgfalt mit Berücksichtigung der bekanntesten acht Sprachen ausgearbeitet wurde”
ln der Ausführung der Abbildungen wird der Kenner eher einen Fortschritt als einenRückschritt erkennen. Wir sind nicht allein mit denselben Künstlern in Verbindung ge-blieben, welche ein solches Interesse für unsere Angelegenheiten zeigten, dafs sie neben denZeichnungen auch noch stets die abzubildenden Gegenstände selbst zur Hand nahmen undden Charakter derselben durch eine geistvolle Auffassung und saubere Ausführung wieder-zugeben suchten, sondern wir acquirirten auch in der Person des Herrn Wagner einen sehrexacten Zeichner, und in der des Herrn S. Weber einen trefflichen Darsteller der Insekten.Kenner werden daher finden, dafs die meisten unserer Platten Künstlern im naturhistorischenFache zum Studium dienen können. Einen grofsen Antheil an dieser Ausstattung des Wer-kes hatte die fortdauernde Gewogenheit Sr. Excellenz des Herrn Staats-Ministers Freiherrnvon Altenstein, welcher die uns unvergefsliche Güte hatte, mehrere Platten im König-lichen Kunstattelier ausführen zu lassen. Wir hätten ohne diese Unterstützung nicht beidem für die Subscribenten angesetzten Preise bestehen können.
Den zahlreichen Freunden, welche uns durch gelehrte Mittheilungen unterstützten,haben wir an Ort und Stelle gedankt. Hier nur noch einige Worte des aufrichtigsten Dan-kes den geehrten Herren und Freunden, welche die Verbreitung des Werkes so wesentlichbeförderten. Ganz besonders fühlen wir uns gedrungen, unserm verehrten und gelehrtenFreunde, Herrn Dr. Phöbus in Berlin , für die mannigfachen Beweise von Freundschaftmit welcher er sich unseres Werkes so oft annahm, unsere Erkenntlichkeit auszudrücken.Im August 1833 ,