Acipenser Güldenstädtii. Güldenstädtseher Stör.
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B. Sturiones. Störartige.
ACIPENSER GÜLDENSTÄDTII (*). Güldenstädtseher Stör. Wax-DicL Esther.
Kuss. Ossitr. Rascian. Jesetra . Tatar. Togho. Jaccut. Chattys. Calmucc. Bekerae. Mongol. Kilaema. Burätisch Kilime.Tungus. Tanna. Samojed. Jena , Jajana. Armen. Zoghun. Persisch und Bucharisch Maegimursin.
Synonym. Antacaeus stellaris Gesn. Paralip. A. ed. Tigur. p. 1262. (mit kenntl. Abb.). — Jon st.
pisc. tab. XXVIII. fig. 2. (Copie nach Gesn er). — Antaceus stellaris und stellatus.
(*) Wir Bezeichnen diese Störart mit diesem Namen, da Güldenstädt sie zuerst systematisch und zwar als A. Stu -rio (Nov. Conan. Petrop. T. XVI. p. 532.J beschreibt. Gern hätten wir den von Fitzinger in einer brieflichen Mitthei-lung ihr beigelegten Namen Kostera beibehalten; allein Koster (Kostera) ist eine vielsinnige Benennung, die schon zumanchen Verwechselungen Anlafs gab. — Kostera heifst bei Pall- {Reis. I. 132.) und S. G. Ginelin (Reis. III . 220.) einjunger A. Güldenst. — Bei S. G. Gmelin (III. 23S u. 239.) werden aber zwei Störarten, eine unter Koster, die andereunter Kostera beschrieben. Lepechin (Reis. I. 161. und Nov. Act. Petrop. IX. p. 3S.) sagt, es gäbe sowohl unter denHausen, als auch den Stören und Sterleten zwei Varietäten: Schipi und Kosteri.
deten Feuern durch dreizackige Fischgabeln, und im Herbste an Angelhakcnseilcn. — Das Fleisch soll schmackhafter alsvom Ossetr seyn. — Ein Exemplar von 4 Pud giebt \ Pud Rogen und fast \ Pfd. Leim.
Zweifelhaft rechnen wir zur Hausengruppe:
1. Acipenser ru bicundus. Röthlicher Stör.
Synonym. Acipenser rubicundus. Le Sueur Transactions of the american philosophical Society heit at Phila-delphia. Philadelphia , ISIS. 4. (new Series) p. 388. tab. XII. (Abb. gut.) — X>ict. dass. Kl. p. 319.
Wesentlicher Charakter. Rüssel kurz, gerundet, etwa ein Zwanzigtheil der Körperlänge. Maul klein. Schild-chen von einander entfernt, schwach gekielt. Bauchschildchen fehlend (?). Körper zwischen den Schildchen mit kleinenGruppen einfacher, kleiner Dornen besetzt.
Beschreibung. (Auszug des wesentlichsten aus Le Sueur.) Kopf oben flach, abschüssig. Rüssel rundlich. Bart-fäden der Rüsselspitze näher als dem Maule. Maul klein. Lippen dick. Augen rund. Pupille scheitelrecht. Strahlender Brustflossen 50, der Bauchflossen 28, der Afterflossen 22, der Rückenflossen 40. Rücken gelblichrotli. Seiten aus demOlivenfarbenen ins Rothe spielend. Kopf mit rauhen, gestrahlten, unregelmäßigen Knochenschuppen- Hinter dem Augekleine Schildchen, welche sich auf den Rüsselrand fortsetzen. Rückenschildchen 9 —16, die 2 hintersten mit einer Spitze.Seitenschildchen 34—35. Bauchschildchen fehlend. Hinter der Rückenflosse mehrere Rudimente von Schildchen. Hautganz mit kleinen Gruppen von Dornen besetzt, die besonders bei trockenen Fischen hervortreten. Länge eines Indivi-duums 4'; Kopflänge 6", von den Augen zur Schnauzenspitze 3". — Le Sueur erwähnt zwei Varietäten, die durch einestumpfere oder spitzere Schnauze, abweichende Zahl und Entwickelung der Schildchen und Hautbedeckung bedingt werden.
Vaterland. Nordamerica , namentlich im Erio- und Ontario -Sce (Nuttal), ferner im Huronen-Sce, Michigan-See und im Ohio .
Lebensart. Unbekannt.
Nutzen. Die Indianer fangen ihn mittelst an Leinen gebundener Speere und Harpune, und essen sein Fleisch, dasnach Nuttal schmackhaft seyn soll. Bereitung von Hausenblase und Caviar findet bis jetzt nicht Statt.
2. Acipenser brevirostris. Der kurzschnauzig e Stör. (Taf. I. f. 2.)
Synonym. Acipenser brevirostrum. Le Sueur a. a. O. p. 390. — Dict. dass. a. a. O. — Acipenser Huso ausNew - York d. Blochschen Sammlung.
Wesentlicher Charakter. Rüssel sehr kurz, fast viereckig, mit kurzer stumpflicher Spitze, etwa ein Zwanzig-theil der Körperlänge, fast so Lang als die Breite der mäßigen Maulspalte. Oberlippe ausgerandet. Schildchen von einan-der entfernt, schwach gekielt. Bauchschildchen vorhanden. Körper zwischen den Schildchen mit gezähnelten, sehr zer-streuten, kaum merklichen Schüppchen.
Beschreibung. (Nach einem Exemplar der Blochschen Sammlung.) Kopf kurz, oben sehr flach gewölbt und miteiner breiten, fast bis zur Rüsselspitze gehenden Vertiefung. Rüssel sehr kurz, fast viereckig, mit kurzer, stumpflicherSpitze endend. Unterseite desselben nicht scharf, sondern, wie es scheint, mit Haut und Knorpel bedeckt. Vorderer Au-genwinkel wenig vorspringend. Leiste auf der Unterseite des Rüssels nach aufsen nicht knochig vortretend, sehr kurz.Barteln der Rüsselspitze näher als dem Rachenausschnitt» die mittlern weiter nach vorn stehend. Oberlippe schwach aus-gerandet. Auge vom untern Rüsselrande ziemlich entfernt» Spritzöffnungen mit dem obern Augenhöhlenrande in einer