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Zweiter Band.
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Acipenser Sturio.

knochig, rauh und vorlretend. Bartfäden ohne Anhänge, fast in der Mitte des Rüssels, in einer Linie,ziemlich weit vor dem vordem Rande der Nasenlöcher. Augenwinkel stark vorspringend. Die Ge-gend vor den Nasenöffnungen abgerundet-viereckig. Auge mehr dem Scheitel als dem untern Randedes Rüssels genähert. Iris gelb. Nasenlöcher vom Auge ziemlich entfernt und entfernter vom Rüs-selrande als beim Sterlet. Oberlippe nur schwach und mit schwacher Einschnürung. Unterlippe nachunten nur wenig in eine schmale Wulst verlängert. Spritzöffnung höher als der obere Augenhöhlen-rand. Kiemendeckel rundlicher als beim Sterlet, der obere Theil des hintern Randes stark gekrümmt.Seiten des Körpers mäfsig gewölbt. Schwanz dünner, als beim Sterlet. Brustflosse fast der Körper-länge mit 42 43 Strahlen. Bauch-, After-, Schwanz- und Rückenflosse im wesentlichen wie beimSterlet. Bauchflossenstrahlen 3034, Afterflossenstrahlen 2930, Schwanzflossenstr. unten 100, oben26 30, Rückenflossenstr. 36 40. Kopf auf der Oberseite mit deutlich ausgesprochener, zum Theil,so auf der Stirn und dem Scheitel, stellenweis constanter Schildchen- und Leistenbildung. Schild-chen unbedeckt, aus einer gekörnten, meist excentrisch-strahligen, rauhen Knochenmasse bestehend,oft mit Ilervorragungen. Unterseite der Schnauze fast ganz mit einer zahlreiche Grübchen und stel-lenweis, besonders hinten, kleine, scharfe Knochenkerne tragenden Oberhaut. An das vorderste Rük-kenschildchcn legt sich ein fast spiefsförmiges Schildchen (mittleres Hinterhauptschildchen. Tab. III.N. a.), die Spitze nach vorn wendend. Diesem zur Seite liegen zwei unregelmäfsig - sechseckige, oftgetheilte, seitliche Hinterhauptschildchen (bb). Hinter und zur Seite derselben nach unten ist jeder-seits ein fast verschoben - viereckiges, das Schulterblatt bedeckendes, in der Mitte schwach gekieltesSchildchen, welches die Bildung der Schildchen der Seitenlinie schon vorbereitet (Scliulterschildchen).Vor dem mittlern Hinterhauptschildchen (mit ihrem hintern Ende an die Seitenränder der Spitze des-selben sich anlegend) liegen mitten auf dem Kopfe, parallel neben einander, zwei längliche,, fast sechs-eckige, in der Mitte mit einer Leiste versehene und am Innern Theil vertiefte Scheitelschildchen (cc).Diesen zur Seite ist jederseits ein 7-, 9- und mehreckiges, mit sehr geringer Leiste versehenes Schlä-fenschildchen (dd), unter dessen unterem Rande nach vorn die Spritzöffnung (ff) liegt. Vor diesemliegen zwei Oberaugenhöhlenschildchen, ein oberes vorderes, gröfseres, länglicheres, und ein untereshinteres, kleineres, gebogenes, unten spitzeres. Zwischen die inneren Ränder des vordem Endes desScheitelschildchens schiebt sich das dreieckige, hintere Ende (*) des fast länglich - sechseckigen mittlernStirnschildchens (e). Zur Seite desselben, mit dem hintern Ende zwischen das Scheitelschildchenund Schläfenschildchen sich schiebend, liegt jederseits ein fast länglich-sechseckiges, in der Mittegekieltes, seitliches Stirnschildchen (gg), vor diesem, über dem vordem Augenwinkel, ein knieför-miges Vorderaugenschildchen, und auf der Schnauze noch eine Menge länglich- 4-, 5- oder 6-eckiger Schildchen (Schnauzenschildchen). Dann am Schnauzenwinkel ein fast rechtwinkliges Schild-chen (Schnauzenwinkelschildchen). Körper mit meist viereckigen, oft rhomboidalen oder rundli-chen, von einander gesonderten, und, besonders auf dem Rücken, deutlich netzförmig gestellten, undviereckigen kleinen, schildförmigen, excenlrisch- gestrahlten Knochenkernen (Tab. III. S. und R.),wovon ein Theil der vor dem Kiemendeckel, auf der Mitte des Unterbauches, um den After, die After-flosse und den Schwanz stehenden am gröfsesten sind. Zwischen den Knochenkernen stehen nochviele kleine, warzenförmige. Rückenschildchen 1013 gröfsere, und dann noch vor der Rücken-flosse mehrere kleinere (Tab. III. Q.) ungekielle und hinter der Rückenflosse, zwischen ihr und derSchwanzflosse, 3 4 Paar ebenfalls kleinere, schwach gekielte; Rückenschildchen gleich weit voneinander entfernt, etwas länglich, 5- bis 6-eckig, am vordem Ende ausgerandet, am hintern mit aus-

(*) Dieses bildet sich, eben so wie der Rand, der Selieitelschildchen-, später aus, und wird bei den jungen Thierendurcli eine Fontanelle vertreten.