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12 (1785) Von den Gräsern : nebst einem vollständigen Register und sieben Kupfertafeln / Carl von Linné
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Sechste Classe.

ördset. Jahrhunderte noch in ihren botanischen Werken eigeneClaßisikattonen über die EraSarten gewagt, aber dieHerrn Pros Schreber und Rotlhböll sind es, wel.

l chen wir die genauesten und vollständigsten Beschrei«düngen und treflichsten Abbildungen verdanken. AuchVan RoyrN hat in seinen Prodrom. Fl. Leidens, mt*ter einem eigenen Abschatte verschiedene GraSartenbeschrieben. Verschiedene botanische Schriftsteller ha.den nach der Weise der ältern Krauterkenner den Gras«arten nicht eigene Abtheilungen gewidmet, sondern sel.big« mit unter andern Gewächsen beschrieben. Tour-veforr beschrieb sie unter seinen Pflanzen, (Herbaeet Suffrutices, störe apetalo seu stamineo.Class. XV. Inst. R. H.) deren Blumen keine Kron-blätter haben. Herr von Haller, welcher anfangsder Methode desselben bey Beschreibung seiner schwei«jerischen Gräser (Enum. stirp. helv. Goett. 1742.fol.) folgte, legte sie in der Folge (Hist. stirp.indig. helv. Bern. 1768. T. II. p. 162. ClafcXII. Gramineae) in einer besondern Classe für.Die meisten Bytanisten, von welchen wir Abbildungenausländischer Gewächse auszuweisen haben, haben gleich-falls die Gräser auch mit unter andern Pflanzen abgebil.der. So stehen sie in dcnRumphischenund PlukenetischenWerken vermischt mit unter andern Gewächsen. Rit-rer Linne vertheilte sie jcdennoch unter verschiedene Llas.sen, je nachdem solches die Verschiedenheit ihrer Be»fruchtungswerkzeuze erheischte.

Die Familie der eigentlichen Gräser ist natürlich.5 tNNe selbst erkannte sie für natürlich, und brachte sieunter die Fragmente der natürlichen Ordnungen alseine eigene Classe, ( Philosoph, bot. §« 77. Gra-mina) die vier und dreysig Gattungen enthält Dereigenthümliche und ausschliessende Charakter eines Gra-ses, die Verschiedenheit desselben in Rücksicht andererGewächse, ist in der dem 7km Bande der Amoen.

Aca-