Von den Gräsern überhaupt. zz
chen alle bekannten Grasarten in Aehrenförmige, Rü Gräser»spenförmige und Binzenarllge eingetheilet werden.
Der Umstand, daß in den beyden ersten Abtheilungendie Blüthen bald ungestielt und bald gestielt sind,macht einen wesentlichen unterscheidenden Charakteraus, so wie ein ähnlicher, daß in der letztem die Blüm-chen fünfblatterichte Kelche haben, mit keinen Kron-blarchen versehen sind, und in Kätzchen beysammen ste-hen. Herr Houktuyn legt die von dem verstorbenenRitter bekannt gemachten Grasgattungrn nach angege-bener Mcrhode für, und überläßt unserer Beurtheilungdie auf Tab. LXXX VII. verzeichneten wesentlichen Tab *Kennzeichen derselben, die von den Befruchtungswerk. p XXXVI1 'zeugen, oder eigentlicher von deu Blüthen Hergenom,men werden müssen»
I. In Achren blühende Graftr.
A. Mir einer zweyseitigen Aehre, deren Spin-del gezähnt ist.
i. Roggen. Secale. Fig. i. Tab. LXXXVII.
Ein jwcyblätterichter, zwey auch dreyblumigerKelch a a. Die Bälglein sind lanzettförmig, kleinerals die Spelzen b b; von welchen die innere flach,die äussere aber hohl ist, und mit einer langen Grannesich endigt. Die Spindel mit ihren Zahnchen zeigtsich bey e.
a. Walch. Aegilops. Fig. 2.
Ein zweyblatterichter und dreyblunnger Kelch.
Die Bälglein umfassen die Spindel und laufen mitmehrecn Grannen aus. Bey A zeigt sich ein einzelnesBlümchen, an welchen bey a und b die mit langen Gran-nen bewehrte KclchfchUpprn oder Balglein, die dieSpindel umfassen, wahrzunehmen sind: sie schließendrey Blümchen 6 ein.
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