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12 (1785) Von den Gräsern : nebst einem vollständigen Register und sieben Kupfertafeln / Carl von Linné
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irrste Gatt. Knopfgras. 3ckoenu5.' 65

schen Provinzen Oeland und Gvthland, sind ganze Knopf»Sumpfs mit selbigem angefüllt, woselbst man es zu gras-Dackdecken, wozu es auch wegen der Dauer gar gutbenutzt werden kann, stakt des Strohes anderer Gras«arren gebraucht, da man dann ftiblges ersparen undzu andern nötbiqen Bedürfnissen benutzen kann. Eskann sclbrqcs auch sedr gut zu Austrockuung und Frucht»harmachung der Sümpfe gebraucht werden, und diebey den Gorhlündern berufene schwimmende Inselnbestehen meist aus den Wurzeln dieses Grases.(Amosn.

Acad. Vol. 1. p. (u.) Man nennt es daselbstin der Landessprache Ag!), und in der SchwedischenTak - agsi. Im Frühjahr wird es begierig von demRlndvieh abgefressen, das Heu davon können oderwollen sie nur im äussersten Nothfalle gebrauchen, zuwelchem Endzwecke sie es alsdann vorher ausdreschen,um zum mindesten den scharfen Zahngen, womit dieBlatter auf ihren Flüchen bewehrt sind, ihre stechen-de Kraft zu benehmen, womit sie annoch vor dieserBereitung den Mund des Viehes verwunden könnten.

In den Niederlanden will man jedoch nicht bemerkthaben, daß diese Grasart wegen der scharfgezahnkenBlatter eine dem Viel) tödtlichr Eigenschaft besitze,wie Herr von Haller nach dem Vorgänge des Rit-ters zu erwähnen scheint, der selbige gleichfalls in ver-schiedenen sumpfichten Gegenden des Schwertzerlandeswild angetroffen bat. Die Halme erreichen eine Höhevon zween bis sechs Schuhen. Die Blatter find beynahedreyeckig, und haben eine sehr starke erhabene Rücken-schürte, die sowohl als die Ränder derselben mit schar-fen sehr merklichen Zahngen dornicht sind, so daß un»vorsichtige leicht dadurch ihre Finger verletzen können»

Aus den Büscheln der Blätter kommen einige Blumen»rispen heraus, worunter lange dürre braune Blatschei«den sich befinden, die sich mit einer langen fadenför-migen Spitze endigen. Aehnliche jedoch kürzere Blak«scheiden oder Blatansatze stehen unter den Blatstielen,Linn.psiMzensisst.xu.Lh. E die