i»74ste Gatt. Roggen. Seesls. ?zx
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i274(le Gattung.
NoggtN. Seeale. Nr. i.
LINN. Gen. Plant. n. 97. ed. nov. n. I03.
Roggm
Seeale.
\^Ve wesentlichen Kennzeichen dieser Gattung bestehen Kenn»in einem aus zwey Bälglein zusammengesetzren, zeichenzweyblülhigen einzelnen Kelch, der einem andern an der derTat-nemllchen Spindel befindlichen immer gegen über steht. tun-.
Wir kennen folgende vier Arten:
i) Gemeiner Roggen. Seeale cereale.
»it Dälglcin, die mit rauben Franzen besetzt find, 8e-
cale glumarum ciliis scabris. LINN. Syst. Veg. Unters,p. 125. Sp. Pl. p. 124. Hort. Ups. 22. HALL.helv. n. 1421. GORT. belg. 50. GOUAN.monsp. ä6. Secale glumis floralibus glabris, oradenticulata. HALL. in comm. nov. Goett. T. VI.p. 12. Secale (hibernum ) hyberniim vel maius.
C. BAUH. pin. 22. tbeatr. 425. BLACKW. tab.
424. Secale l vernum vernum vel minus. C.
BAUH. pin. 23. TOURNEF. Inst. R. H. p. 51Z.tab. 294.
Diese Grasart, von der wir unsern bekanntenRoggen, oder unsere Kornfrucht erhalten, und die indem nördlichen Theile von Europa, insbesondere an derOstsee, in Polen und Königreich Preussen in großerMenge jährlich gesäet und angebauet wird, scheint ei»nigen Vermuthungen zu Folge, in verschiedenen Gegen-den von Sibirien wild zn wachsen. Herr Pros. Gouanversichert uns zwar, daß unser Roggen in Languedocküberall im wilden Zustande anzutreffen seye, Herr Hof.rath Murray in Göttingen aber behauptet, daß sel.biger auf der Insel Kanbia ursirrünglich zu Hause seye.
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