!L78ste Gatt. Simsen, Juncus. 6 Lz
Diese Grasart/ die Herr von Haller nur für eine SimsenAbänderung det vorhergehenden Akt det Aeldjimsrnhält, ist nicht nur auf den lappländischen sondern auchauf den schweizerischen Alpen gegen das italienische Ge.biete zu, einheimisch angetroffen worden. Die zehrnbis zwölf Wurzelblätter find flach, gerade, und scharfzugespitzt. Det Halm, welcher äusserst zarr, ist mitdrey kleinen Blättern besetzt, deren eines an der Ba<fis, das andere in der Mitte, und das dritte z» oberstam selbigen steht: überdiß ist selbiger noch mit einetqu-r Fingernagelbreiten Scheide, die ihn umgiedt, ver-sehen. Die einzige Aehre, die auf der Spitze dessel-den steht, ist loge, eyrund. länglich?, und besteht auseiner Menge Blüthen. — Richtig erinnert der Rnter,daß die bald mehr bald wenigere Breite der Blatiet,bey grasartigen Gewächsen, von dem Einfluß veo Bö«denS und der Jahreszeit abhängt.
2r) Sägenartige Simsen. Juncus serratus, Liste
tnit schwerdtförmigcn sagenartig - gezahnten flachen un-
tcrwärts grauen Blattern , uiid ptucmmförmige» Nnrers,durchbohrten Rispcnschciden. Juncus (' 1 i- eniiscr- zachen»mibus planis serratis subtus canis, paniculae vagi- 5nis subulatis perfuliatis. LINN. Sylt. V r eg. p.
341. Suppi, Pl. p, 208.
Das Vorgebürg der guten Hofnüng ist von dieserdas Vaterland. Die Halme sind blaktericht, rund,so dicke als ein kleiner Finger, und vier bis sechsSchuhe lang. Die Blätter sind grasartig, ziemlichhart, eben, fast nrrvichr, sägenartig. gezähnt, fast solange als der Halm, und stehen wcchselsweise am sel-bigen. Die Rispe ist zusammengedrungcn, nicht sehrweit aus einander gesperrt, und aus zerstreut zusarn»mrngedrungenen Blüthen zusammengesetzt. Mit derhaarigen Simsen hat sie zwar viele Aehnlichkeit, istaber dennsch weit größer als dir spitzige Simsen,
Lr) Hroß-