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12 (1785) Von den Gräsern : nebst einem vollständigen Register und sieben Kupfertafeln / Carl von Linné
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657
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ir86ste Gatt. Thränengras. Loix. L57

Miliam arundinaceum. I. BAUH. hist. 2. p. 449. Thrä«

0 ) Lacryma Jobi indica. RUMPH. amb. 5. p. ntngttti193. tab. 7>. f. 2. Lacryma Jobi Zeylanica om-nium maxima. BURM. Zeyl. 138. HERM. lugdb.

426. Catriconda. RHEED. mal. 12. p. 133.tab. 70.

Man kannte dieses Gewächs schon in den älternZeiten unter dem Namen des Riedarrigen Stein,saamens oder Gerste Es ist kein Zweifel, daß esnicht aus der Levante seinen Ursprung haben sollte.Plinius hat wahrscheinlich unter seinen Diolpyroses schon gekannt, indem es nach seiner Aussage einensieinharten Saamen, der so groß als eine Kicher, undweiß glänzend, wie eine Perle seye, haben soll. Lo-be! beschrerbl vielleicht eben diese Art, und versichert,man halte sie aus Candia, Syrien und Rhodus ge-bracht, woselbst sie einheimisch angetroffen werde.

Plinius selbst sagt: die beste wächst aus der InselCandia, als ihrem natürlichenVarerlande. DieMönche pflanzten es oftmals in ihren Klosiergärren an,um den harken Saamen zu Rosenkränzen zu gebrau-chen. Vielleicht mag auch dieser Umstand zu dem nochheut zu Tage in verschiedenen europaiichen Landichaf.ten noch üblichen Namen, Hiobs« oder Christus«thränen Anlaß gegeben haben. In Deuischland nenntman dieses Gewächse oder vielmehr den Saamen da-von unser lieben Frauen und in Spanien MosesThränen. Wahrscheinlicher wird dieses Gewächsedeßwegen Hioberhrane, oder Thränengras genannt,weil die Saamen einer Thräne oder einem Tropfenähnlich sind. l'EclÜse hat uns in der Beschreibungspanischer Gewächse eine sehr wohlgerathene Abbildunggegeben. Forskühl hat sie bey Kairo rn Äegypreneinheimisch angetroffen. DaS Thränengras hat demGewächse und Blattern nach mit dem türtischen Kornvieles ähnliche, doch gelangt es in Europa zu dieserHöhe nicht, die es nur in Ostindien erhalt, woselbst

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