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1 (1827) Das Weltgebäude im Allgemeinen / von Johann Gottlieb Sommer
Entstehung
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diese 565 Tage zu ihrem Umlaufe braucht, so machen diese6 Stunden im vierten Jahre schon einen ganzen Tag.Wollte man darauf nicht achten und ein Jahr wie daZandere zu I65 Tagen rechnen, so würden die Jahreszeitendes Kalenders nach einigen Jahrhunderten gänzlich von denwahren abweichen; der längste Tag z. B., der Heuerauf den 21. Juni fiele, würde nach 4 Jahren auf den., nach 8 Jahren auf den 25. Juni, nach hundertJahren gar auf den 16. Juli, und endlich nach 4 voJahren auf den 50. September fallen, also in die Zeit,wo der Kalender schon im Herbste ist. Um daher denUnordnungen, die daraus entstehen würden, auszuweichen,hat man auf jene 6 Stunden Ueberschuß Rücksicht ge-nommen , und es wird jedes vierte Jahr um einen Laglänger, also zu 566 Lagen, angenommen. Dieser Tag wirdhergebrachtermaßen nach dem 25. Februar eingeschal-tet, so daß der Tag Mathias, der gewöhnlich der24. Februar ist, alsdann der 25. wird, und der ganzeMonat Februar sg Tage statt 23 erhält. Wegendieses Einschaltens heißt ein solches Jahr ein Schalt-jahr. Die andern Jahre heißen im Gegensatz mit dem-selben gemeine Jahre. Man erkennt das Schaltjahrleicht an der Jahrzahl. Wenn sich die zwei letzten Ziffernder Jahrzahl mit 4 ohne Rest dividiren lassen, so ist dasJahr ein Schaltjahr (z. B. 1323); geht dieses aber nicht,so ist es ein gemeines Jahr. Die Ziffer, welche übrig bleibt,zeigt, das wievielste Jahr nach dem letztverfloffenen Schalt-jahre es ist.

Diese Einrichtung des Kalenders und die Einführung