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aus diesen ein Bild von der Erdfläche im Großen zusam-menzusetzen , welches, trotz der Mangel im Einzelnen, dieindessen von Jahrhundert zu Jahrhundert immer geringerwerden, in den Hauptpunkten für richtig anerkannt wer-den darf.
Da das trockne Land allenthalben über das Wasseremporragt, ja nicht selten zu einer Höhe von vielen TausendFuß sich erhebt, so sehen wir gleich Anfangs, daß dieErdoberfläche, trotz der kugclähnlichen Gestalt des Erdkörpersim Ganzen, sehr uneben ist. Selbst die großen Meere,deren weitausgebreiteter Spiegel im ruhigen Zustande nocham ersten das Bild einer vollkommenen Ebene darbietenkönnte, sind mit zahlreichen kleinern Emporragungen trockenenLandes übersäet, welche wir unter dem Namen Inselnkennen. Sie sind nebst den Klippen und Sandbänken alsdie Oberflächen hoher Berge zu betrachten, welche auf demGrunde des Meeres wurzeln. Denn auch der Boden desWassers (der Seegrund), so weit er bis jetzt durch dieSeefahrer hat erreicht und untersucht werden können, istkeine ebene Fläche, sondern besteht, gleich dem trocknen Lande,aus größer» oder geringern Unebenheiten, und hat, wie dieses,seine Hügel, Berge, Gebirge, Thäler, Kessel und flachenGegenden. In dieser Beziehung erscheinen demnach selbstdie niedrigsten Ebenen des Festlandes als die Platten großerGebirge, die hoch genug sind, um vom Boden des Meeresüber seinen Spiegel hervorzuragen, und die ganze Oberflächeder Erdkugel ist als ein Netz von Höhen und Tiefen zubetrachten, in welchen letztem sich das Wasser gesammelt hat.Dennoch wissen wir aus dem VHI. Abschnitte S. 9 r f.