Band 
Erster Band.
Seite
68
JPEG-Download
 

68

Hügel und Gebirge. Zm Nordwesten hat man dieregelmäßigen schönen und heitern Gebäude Franzcmbrunns vor sich. Wie man sich nach der rechten wen»dct, erblickt man über einer weiten, wohlbebautcnund bewohnten Landschaft, in der Ferne den lachst»sehen Fichtclberg, die Karlsbader Berge; sodann»her die weit umhcrleuchtenden Thürme von MariaCulm, dann das Städtchen Königswart, wohin zudas Moor seinen Abfluß nach der Eger nimmt; da-hinter den Königswarter Berg, weiter ostwärts denLillbcrg, wo der Glimmerschiefer mit Granaten sichfindet. Ungesehen in der Tiefe bleibt die StadtEger ; auch der Fluß zeigt sich nicht. Ueber demLhale hingegen das er einschneidet, steht das KlosterSankt Anna auf einer ansehnlichen Höhe, auf wel»cher schöne Fcldfküchte in verwittertem Glimmcrschie»fer gebaut werden. Hierauf folgt ein waldbewachsc»ncr Berg, der eine Einsiedelei) verbirgt, in der Fernetreten sodann der Bayreuther Fichtelberg und dieWunsiedler Berge hervor. Herwärts sieht man so»dann das Schloß Hvhberg; völlig im Abend den Kap»pelbcrg, mehrere Ansiedlungen, Dörfer und Schlös»scr, bis sich denn durch die Dörfer Ober» und Un»ter»Lohma der Kreis wieder an Franzenbrunn au»schließt.

Wir befinden uns also auf dem Gipfel eitleslänglichtcn nackten Hügels, der sich von Südwesteunach Nvrdvsten zieht; rings umher lauft er gegeuseine Base flach aus; nur ist die Westseite steiler.Eben dieses flache Auslaufen macht seine Peripherie