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Bindungen einzügehn; diese können abermals aufge-hoben werden und der Körper, der erst zerstörtschien, liegt wieder in seiner Vollkommenheit vorUns. So vereinen und trennen sich die einfachenStoffe, zwar nicht nach Willkühr, aber doch mitgroßer Mannigfaltigkeit, und die Theile der Körper,welche wir unorganisch nennen, sind, ohngeachtet ih-rer Anneigung zu sich selbst, doch immer wie in ei-ner suspcndirten Gleichgültigkeit, indem die nächstesnähere, oder stärkere Verwandtschaft sie aus dem vo-rigen Zusammenhange reißt und einen neuen Körperdarstellt, dessen Grnndtheile, zwar unveränderlich,doch wieder auf eine neue, oder, unter andern Um-standen, auf eine Rück-Zusammensetzung zu wartenscheinen;
Zwar bemerkt man, daß die mineralischen Kör-per, in so fern sie ähnliche, oder verschiedene Grund-theile enthalten l auch in sehe abwechselnden Gestal-ten erscheinen, aber eben diese Möglichkeit, daß derGrundtheil einer neuen Verbindung unmittelbar aufdie Gestalt wirke, und sie sogleich bestimme, zeigt'das Unvollkommene dieser Verbindung, die auch ebenso leicht wieder aufgelöst werden kann.
So sehen wir gewisse Mineral-Körper bloß durchdas Eindringen fremder Stoffe entstehen und verge-hen, schöne durchsichtige Krystalle zerfallen zu Pul-ver, wenn ihr Krystallisationswasser verraucht und(ein entfernter liegendes Beyspiel sey erlaubt) die zuBorsten und Haaren durch den Magnet vereinigtenEilenspäne zerfallen wieder, in ihren einzelnen Zu--