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dortigen Corrcspondenten gar wichtige Notizen undAufschlüsse zu hoffen seyen.
Ueber die Gewitterzüge in Böhmen . NachDlask- Naturgeschichte Böhmens , mit Bemerkungendes Hrn. Grafen Caspar Sternberg und nach eigenenErfahrungen.
Dlask S. Zi6. „das Gewitter aus Süden ist beyuns äußerst blitzreich, gewöhnlich ohne sonderlichenSturm, von großer Ausbreitung, mit viel Regen."
Wer sich eine« Begriff von Zug und Wirkung sol-cher Gewitter machen will, nehme die Karte von Böh men vor sich und er wird den südlichen Winkel sogleichanschauen, in welchem die zwey Gränzgebirge, sich vonNordost und von Nordwcst gegen einander ziehend, hiervereinigen. Kommt nun ein Gewitter mit erwärmterLuft an dieser Seite nach Böhmen herüber, so ziehtes sich rechts und links dem Gebirge nach, beyde Schaa-ren vereinigen sich wieder, um über das Land hinüberzu gehen. Hier kommt nun alles darauf an, wie starkund inhaltschwer die heranziehenden Wolkenmassen sind.Selten aber sind sie so mächtig, daß sie, obgleich vonder größten Ausbreitung, in die Mitte von Böhmen ge-langen.
„Die Westgewitter geben sehr viel Wasser, häu-figer Sturm und seltener Blitze. Sie ziehen aber ofttief und dunkel, mit hoher Ausbreitung."
Diese kommen bey niedrigem Barometerstände