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Flora der Schweiz / Johannes Hegetschweiler ; fortgesetzt und hrsg. von Oswald Heer
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Zweite Classe. Gattungen.

G. Blumen vollständig. Krone unter dem Frucht-knoten.

14. Circaeu L. Hexenkraut. K. 2blätterig.Kr. 2blätterig, die Blätter verkehrt herzförmig,etwas kürzer als der Kelch. G. fadenförmig. N.2.F. Capsel 2 fächerig , nicht aufspringend. Fächereinsamig. Kräuter mit gegenständigen, gestieltenBlättern; kleinen Blüthen, in gipfelständigen Aeli-ren und auf Capsein, die mit llackcnhaärcn be-setzt sind.

* Lepidium rudcrale, petraeum.

D. Jialgbluthen.

* Mehrere Scheingräser als: Cladiuin germanicuin. Schoe-nus albus. Scirpus ovntus, Michelianus. liriophoruin alpinuin.Siehe Triandria, Cyperaceen.

Zweite Ordnung.

Mit 2 Griffeln. üi<j\jnia.

15. Anthoxanthum L. Kuchgras. K. 2klappig,ein fruchtbares grannenloses oberes Bliithcben und2 begrannte untere Spelzen (fehlgcschlagene Bildli-chen) einschliessend. Die unterste Spelze ist an derSpitze begrannt, die mittlere am Grunde und des-sen Granne gekniet. F. bedeckt, rauh. Ein wohl-riechendes Gras mit breiten Blättern, verlängertemBlatthäutchen ährenförmiger Rispe und sehr lan-gen Staubgefässen. Stellt dem Darrgras ( Hie -rochloa) sehr nahe.

selben deuten die 2 Zähne der Staubfäden die Gabelan, und die 2 sterilen Staubgefäße sind nahe an diefruchtbaren gestellt. Wo solche sterile Staubgefässesich finden, ist die Ausbildung der fruchtbaren, je nachder stärkern Ausbildung der sterilen, mehr oder wenigerbeschränkt.