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Flora der Schweiz / Johannes Hegetschweiler ; fortgesetzt und hrsg. von Oswald Heer
Entstehung
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41
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Dritte Classe. Arten.

II

reichend. — Je mehr die Blumenrohre verlängert, destottiirier ist der Griftei.

^ 7—8. In Felsengeriill auf deml’ilntus, 5500' iib.M.;'vohl auch auf andern Bergen.

80. C. luteus Lnin. Gelber S. — 8-4 Zoll hoch. Bltr.meist liinger als die Blume. Same goldgelb , aussen mitschwärzlichen Streifen. Im Schlunde Driisenhaare. Narbennur bis zur Mitte der Antheren reichend.

2 ; 4 —5. Gemein in Gärten; zuweilen auch in Baum-gärten verwildert.

81. C. grandißorus nob. Grossblumigcr S. — Bltr. brei-ter als die Blumenrohre. Samen gross, bauchig, so lang alsdie Itühro über der Erde. N. wenig getheilt, fast schiissel-furmig gestellt, etwas länger als die Antheren. Bltn. blass-violett, mit. dunkelvioletten Streifen.

b. lirrfe des Herbst-Safrans. N. 8. fadenförmig , ausein-anderstehend , länger als Antheren und der Saum.

82. C. sativus I.. Oßcineller S. — Bltr. am Randegcwimpert. Blumenschluud behaart. Antheren länger als dieFäden. N. 3. fadenförmig, aus der Blume hervorhängend.Bim. röthlich-violett, mit dunkleren Streifen. — Die Narbensind unter dem Namen Safran officinell, starkriechend, erwär-mend , etwas narcotisch. Häufig werden sie auch in Suppengethan.

T\- 7. 8. Im Wallis cultivirt. In Gärten.

20. Gladiolus L. Siegwurz.

83. G. communis L. Gemeine S. Schweizerbose. —

I—1 '/j' hoch. Stgl. 5—8bliithig. Bim. einseitig, die Röhrel l / 2 'nal so lang als der Fruchtknoten. Stbfrln. iy 2 mal so langals die Antheren. N. platt, eirund, bewarzt. — Von diesemunterscheidet sich der G l.Boucheanus (v.SchlechtemU nur durchnetzartige Fasern des Zwiebelknollens, die bei N°. 83 mehrparallel sind ; durch Staubfäden, die doppelt so lang als dieAntheren, und durch eine Blumenröhre, die doppelt so lang‘St als der Fruchtknoten.

r" 5. 6. Beide kommen in Gärten vor. — Die Deck-blätter der untersten Blume sind wenig länger als dieselbe.

84. G. imbricatus I.. Gedrängtblüthige S. — Stgl. 1boch, 3 — 5 bliithig. Bim. einseitig. Röhre derselben 3 mal80 lang als der Fruchtknoten. Narben linealisch , oberhalberweitert, länger als die Antheren. Deckblatt der untersten

lume halt» so lang als dieselbe. — Dieses ist Gl. illyricu*

ö <‘h. Von diesem soll sieb (1er eigentliche Gl. imbricatus 1.,

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