Band 
[Erster Band. - Dritter Band.]
Seite
2
JPEG-Download
 

L

Leübergieng! seit dieser Zeit sind auch ^Fabriken undLaboratorien zu höherer Vollkommenheit gestiegen, undzwar da am höchsten, wo Chemie am meisten auf sieangewandt wurde: in England und Frankreich.

Meinem deutschen Vaterlande weiß ich, um alle 'Klassen möglichst wohlhabend und glücklich zu machen,keinen bessern Rath zu geben, als, neben dem Land-baue, für die Fortschritte, Vermehrungen und Der- !befferungen aller Bcarbeitungsanstalten zu sorgen;Schulen zur Erlangung der Hülfskenntniffe (Geome-trie, Mechanik, technische Chemie, allgemeine Techno- ,logie,) anzuordnen, und Männer aufzustellen, dietheils Verbesserungen und neue Productenbearbeitun-gen angeben, theils die in allen Landern bereits erfun-denen den dazu gehörigen Bearbeitern bekannt machen.Auch Bücher sind zu diesem Zwecke bei weitem das hin-längliche Mittel nicht; denn die wenigsten werden von ,solchen Personen gelesen, und noch weniger verstanden. ^

Meinen deutschen Mitbürgern aber, die sich mitjener Gattung der Bearbeitungen beschäftigen oder sieleiten, weiß ich nichts nützlicheres zur Vervollkommungihrer Producte zu empfehlen, als daö Studium derChemie.

Auch die Kunst in ganz kurzer Zeit, in etlichenLagen, Leinwände u. s. w. ganz weiß zu bleichen, wo-zu man sonst mehrere Monate gebraucht hatte, habenwir der Chemie zu danken. Wir wolle» sie nun lehren.

Gefäße