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[Vierter Band. - Sechster Band.]
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dehnt sich nun auch und wird mit einem Zischen heraus-getrieben, Man wiederholt das zwey - oder dreymal/ undzieht dann den Wein auf das so eingeschwefelte Faß. DasSchwefeln stört den Wein auf und hellt ih» endlich wiederaus.

Eine andre Art des Schmefclns ist die/ daß manzwey oder drey Wasscrcimer voll Wein in das Faß gießt,die Schwefelsircifen anbrennt und das Faß dabey rüttelt'zwey Stunden nachher macht man es wieder st)/ und sofort, bis das Faß voll ist. Schwefelt man auf diese Arteinen so eben gepreßten Most, so gahrt er nicht. Er be-halt seinen Mostgeschmack bey, hat aber einen starkenSchwefelgeruch. Gießt man nun etliche Flaschen von sol-chem geschwefelten Most unter ein Faß Wein, so ist es ebenso gut, als wenn das ganze Faß geschwefelt worden wäre.

Von den Verfälschungen des Weins, und denMitteln sie zu entdecken.

Was Weinverfälschung sey ist gleich anfänglich ge-zeigt worden, nemlich jeder Zusatz, den man nach derGährung dem Wein beymischt. Es gibt unschädliche undschädliche Weinverfälschungen.

Unter die erster« gehört das Farben der Meine mitunschädlichen Sachen. So ist das Färben der wei-sen Weine mit gerösteten Zucker höchst unschuldig, und da-bey gar kein Nachtheil zu befürchten. Auch das Färbender rothen Weine mit sehr reifen Heidelbeeren ist gar nichtschädlich.

Wenn