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bades und Ofens kann man sich auch einer ArganbschenLampe mit noch größerm Vortheil bedienen. Man setztEas Destilliren so lange fort, bis sich an dem Hals desRccipicnten ein schweflichter Geruch zeigt. Man machtnun den Leimen ab, und nimmt das Ocstillirte weg, wasein Gemische von Aether, säuerlichem Master, Weingeistschwcfeligter Saure und kohligter Materie ist. Um eszu rectificiren, gießt man es von neuem in eine Retor-te, schüttet aber noch etwas Alkali hinzu, damit die Sau-re verschlungen werde, setzt die Retorte wieder in einSandbad, das man nur schwach erhitzt, und die ersteHalste der Flüßigkcit, die übergeht, ist ganz reiner Acther.
Den Rückstand der erster» Destillation kann mannoch zur Gewinnung von Acther benutzen, wenn mannoch einmal guten Weingeist, aber um ein Dritthcil we-niger, als las erstemal aufschüttet, und wieder desiilllrt,rectt..c'rt u- s. w.
Da es oft nicht möglich ist, sich guten Weingeist(Alkch!) zu verscbassen, >o wollen wir hiermit ein Ver-fahren angaben, wie man ihn aus gewöhnlichem schwa-chen Weingeist (Branntewein) erhalten kann.
Man nimmt recht trokene Potasche, und schüttetWeingeist über sie. Das Muli wird sich nun ausschließ-lich mit dem Wasser verbinde», und der Weingeist gerei-nigt obenauf schwimmen. Man zieht ihn ab, und wie-derholt die ncmliche Operation bis die Potasche nichtmehr feucht wird. Der reine Weingeist (Alkohl) ist nunfertig, aber er lst durch die Polasche gefärbt. Um ihn
zu