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[Siebenter Band. - Neunter Band.]
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bricht in Unbestimmt eckige, ziemlich stumpfkantige Bruch-stücke; es hat gewöhnlich groß-, grob., oder klein-, selte-ner feinkörnige abgesonderte Stücke, die jedoch zuweilenetwas undeutlich sind; eS ist vollkommen undurchsichtig,sehr weich, wild, nicht sonderlich schwer zersprengbar,fühlt sich sehr fett an, färbt etwas ab, und sein eigen-thümliches Gewicht tst 4,Z6y bis 4,l;z.

Dergleichen Metall oxydirte nun Herr Jäger, nach-dem er es von seinen Quarzcheilchen sorgfältig gereinigthakte, in einem offenen Schmelztiegel durch starke anhalten-de Hitze. Hierauf löste er es i» kochendheißem Regen-waffe r auf, und sättigte es mit lufksaurem Kali (Porasche).Diese Verbindung geschah deswegen, weil das molybdan-saure Mittelsatz sich reichlicher in kalwm Wasser auflöst,als die reine Molybdänsaure, aus welchen Umstand des-wegen Rücksicht genommen werden Mußte, weil die Auf-lösung auch für liunene und baumwollene Zeuge benuztwerden sollte. Unter mehreren Versuchen gab folgenderdie besten Resultate.

Eine ansehnliche Menge aufgelöstes molybdanfau-res Kali wurde mit einer sehr gesättigten salzsauern Zum-austösung in Uibermaas vermischt, dann in einem Glas-kolben eine halbe Stünde anhaltend gekocht, und nach demErkalten 8 bis io Lage lang in Ruhe gelaßen. Wah-rend dieser Zeit hatte sich die Flüßigkeit, welche nach derDigestion grünlichblau gefärbt erschien, in eine klare dun-kelblaue Tinctur verwandelt, und eine große Menge grau-es Zinnoxyd abgesezt, von welchem sie so fort abgegoßen,

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