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te, ss muß man die Baumwolle unter einer Presse aus«
Winden.
Was linnenes Garn anbelangt, das man schön dun-kelroth und auf halrbare Art färben will, so muß es vor-her geUelchr und wenigstens viermal in die öilchte Auflö-sung vcu alkalischer Thonerde eingeweicht seyn. DennNicht allein die Thonerde und die Metalkalke hängen sichdem Flachsgarn schivercr an, als dem Baumwollengarn,sondern diese gefärbten Mineraltöcper gehen auch vom Lin-nen beym Auffrischen wieder eher ab, als bey der Baum-wolle. Jezt haben wir noch zu untersuchen, ob zwischenjeder Eintauchung in die ölichre Auflösung von alkal. Thon-erde, das Baumwollen-oder Linnengarn längere oderkürzere Zeit liegen bleiben muß, bevor man es auswin-vec und troknet.
Alle fertigten Oele können mit der gehörigen Vorsichtbey der Mischung angewandt werden, aber Leinöl vermischtsich leichter und verhält sich länger in der alkalischen Auflö-sung der Thonerde. Vielleicht wäre Fischthran nych^vor-zuziehcn, was ein Versuch bald lehren würde. So könn-te es auch seyn, daß bey Fäcbcrcyen in Großem die Quan-tität des Oels in der Vermischung milder alkalischen Thon-e>d.::usiösung vermindert werden müßte. Ich habe we,niguens oft bemerkt, daß zu viel Ocl die Anziehung derFarbrheile rm Krapp hinderte. Bey den Versuchen inKleinem hat mir/z Oel immer den besten Erfolg ver«fchafk.
Was das Verfahren beym Farben des linnenen undbaumwollenen Garns betrifft, so muß man es vorS erste
nach