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km Durchmesser besteht, deren Zwischenräume sich aberspäterhin noch mehr ausfüllen *).
Wir haben schon oben gesagt, daß das Wasser beimErkalten und beim Uebergange zum Gefrieren, bis zu demAugenblicke, wo es noch -j- Z ^ Grad Reaum. Wärmehat, immer mehr an Dichtigkeit zunimmt, oder sich ineinen kleinern Raum zusammenzieht, von hier an aberbis zum Gefrierpunkte sich allmählich wieder ausdehnt.Auch während des Gefrierens und noch eine Zeit nachdemselben, so lange nämlich die Eisbildung fortdauert,nimmt die Ausdehnung des Eises zu, und ihre Kraft istso groß, daß man sie den stärksten bekannten Aushehnungs-kraften, z. B. der Gewalt der Wasserdämpfe und desSchießpulvers an die Seite stellen kann. Daher kommtes, daß verschlossene Gefäße mit Wasser, wenn dieses schnellgefriert und ihre Wände nicht stark genug sind, der Aus-dehnung des Eises zu widerstehen, plötzlich zerspringen,und daß bei starkem Froste Bäume und Felsen von einan-der gerissen, die Pflastersteine emporgehoben werden u.s. w.Eben deshalb ist große Kälte, bei Mangel an Schneeden Getreidefeldern schädlich, besonders wenn es kurzvorher stark geregnet hat und das Wasser im Erdbodennoch nicht verzehrt ist. Denn durch die Ausdehnung dermit den zarten Wurzeln der Feldfrüchte zusammenhan-genden Eistheilchen und durch das Zerspringen des Erd-bodens werden diese Wurzeln zerrissen. Selbst Gefäße von
Gehler's Physikalisches Wörterbuch, neu bear-beitet von Brandes, Gmelin, Hörner, Muncke,Pfaff. IH, Band, Art. Eis. S. 99—157.