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Allgemeine Betrachtung
©nid» und von wohlriechenden gewürzhaften Kräutern bemerketlung. man überhaupt, daß sie an trockenen, sonnigen und erha-benen Orten viel stärker und angenebmcr riechen, alsWenn sie in niedrigen und sumpfigen Plätzen stehen.
. Der we»tlauftigc und mannichfaliigc Ruhe» der
Pflanzen lässet sich jetzo nur überhaupt emd kürzlich imPstan- allgemeinen betrachten; a>n besten aber ist er ane der bc-jen. sondern Geschichte derselben zu ersehen. Wie viclcrlcyThieren dienen die Wälder, auch andere Bainne undübrige Gewächse zu einem bequemen Aufenthalt? Dergrößte Theil derselben nähret sich auch von Pflanzen, tmderhält von denselben aufs reichlichste, jegliches das seinerNatur angeincsscnc Futter. Der Mensch bckoinmt ausDem Pflanzenreiche seine meiste, beste und gesündeste Nah-rung ; eine Menge von Gctraide, Gemüsen, Wiwzcln,Obst und andern Früchten verschaft ihm Speise und Trankzu Erhaltung seines Gebens lind seiner Gesundheit, zurErfrischung in der Hitze, und zur Stärkung und Erqui-kung, wenn er matt ist. Sehr viele Wurzeln, Krauter,Blumen, Saaincn, Hösicr und Rinden sind mit vortrcf-lichcn nnd mancherley Arzncykräften begäbet, durch de-ren vernünftigen Gebrauch er öftere seine geschwächte odervcrlohrne Gesundheit wieder herstellen, oder zum wcmg-stcu seine Plagen lindern und sein Leben verlängern kann.Verschiedene Bäume versehen ihn mit Holz, theils zumbrennen, theils zu Gebäuden- Schiffen, Schrennvcrk,und andcrcin Gcräthc; andere Gewächse reichen ihm Ma-terie zur Kleidung, zu Papier, zu Farben und ander»Nothwendigkeiten oder Bequemlichkeiten. Wie viele Er-gotzung verschaffen ihm übcrdiß die Pflanzen durch ihreBildungen, Farben, Geruch und Geschmack? Einigereitzcii ihn durch ihre ausnchineiidc Schönheit, andereDurch ihre künstliche Bildung, andere sind ihm mehr umihrer große» und vielfältigen Nutzbarkeit willen schätzbar,und in ander», scheinen Schönheit und Nutzen in gleichemGrade verbunden zu seyn. Welch ein angenehmer undvortheilhaftcr Gegenstand seines Fleisses ist die Pflanzung
und