93on den Palmbäumen überhaupt. 5 1
Delxalincn und andere nur in den heisscn Weltgegendcn Erstewachsen. Der eigentliche Palm-oder Datkclbaum dringt, Classe,nach den> Urtheile des (l)MeiNls, die besten Früchte imjüdischen laute oder im lande der Philister.
Endlich verdienen auch die Palmbauine noch ausfolgender Ursache in einer Beschreibung der Pflanzen dievorderste Stelle. Es hat nämlich, allem Vermuthen nach,kem Baum sonsten, noch viel weniger ein anderes Ge-wächse, so frühe Anlaß gegeben, zweyerlcy Geschlecht un-ter den Pflanzen anznmerkcii ■, indem schon ÄMphl'U-sluä erzählet, daß die weibliche» Datlclbaumc unfrucht-bar seyen, und keine Früchte geben, wenn sie nicht vonmännlichen Blüthen befruchtet werden. Dein ohngeach-ret ist man bis jeho noch in Ansehung ihrer Blüthen oderder zur Fruktifi'cativn gehörigen Theile in einer so großenDunkelheit und Ungewißheit, daß die größten Krauter-kundige es nicht gewagt haben, zuverlaßige Kennzeichender verschiedenen Gattungen von Palmbaumen anzugeben.Plumiee rechnete sie daher alle unter emc Gattung.T>)Ut'N!.'sbbr schlösse sie gänzlich aus seinem System aus;und i’iruieuö hat sie auch nur als einen Anhang in sei-nem Pflanzensystem den übrigen Classen hinten angefü-get, und wünschet, daß Kränterkundige, welche diese Bäu-me in ihrem Vatcrlande zu beobachten Gelegenheit haben,die noch unvollkommene Geschichte ihrer Blüthentheile,wie auch ihrer Zweige oder Blatter also beschreiben möch-ten , daß mau ihre verschiedenen Gattungen und Artendarnach unterscheiden könnte. Doch hatLinNLUß in denneuesten Ausgabe» seines Systems und Pflauzenverzeich-nisses eilf besondere Gattungen nach gewissen Kennzeichenunterschiede», und sie folgender inassen in drey Familieneingetheilt: